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Braucht man den noch?

Spielplatz in Buchholz Braucht man den noch?

Noch ist zwar nichts entschieden, aber seitens der Gemeinde Buchholz wird zumindest darüber nachgedacht, den an der Straße Am Walde gelegenen Kinderspielplatz dichtzumachen.

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Die Tage des Kinderspielplatzes an der Straße Am Walde sind möglicherweise gezählt. Bei näherer Betrachtung sieht man, dass das Holz der Kletterburg an manchen Stellen weggefault ist.

Quelle: wk

Buchholz. Grund für diese Überlegung ist nach Auskunft von Bürgermeister Hartmut Krause, dass das Areal kaum noch genutzt wird und dass insbesondere die hölzerne Kletterburg in keinem guten Zustand mehr ist. Anders formuliert: „Das ganze Holz ist mehr oder weniger abgängig.“

Und so schön der zudem mit einem kleinen Schaukelmotorrad und einer Turnstange ausgestattete Kinderspielplatz auch liegt: Gegen eine Erneuerung der großen Kletterburg spricht auch die demografische Entwicklung in den angrenzenden Straßenzügen. Dort wohnen nur noch wenige Kinder, während es in dem Bereich vor zehn bis 15 Jahren „noch jede Menge Kinder“ gegeben habe, so Krause. Von daher müsse man sich fragen, ob es sich lohnt, Geld in diesen alten Spielplatz zu investieren. Zudem gebe es in Buchholz ja noch zwei weitere Kinderspielplätze, die deutlich besser mit Spielgeräten ausgestattet seien.

So stehen am Schützenhaus eine Seilbahn, ein Klettergerät, ein kleines Karussell, eine Tischtennis-Platte, ein Basketballspielfeld und eine Bouleanlage zur Verfügung. Und der Spielplatz an der Straße Auf der Portugall wartet mit einem Trampolin, einem Klettergerüst, einer Hängematte und einem Bolzplatz auf.

Spielplatz leichter erreichbar

Hinzu kommt laut Krause, dass die im Bereich der Straße Am Walde wohnenden Kinder den Spielplatz am Schützenhaus leicht zu Fuß erreichen können, ohne dabei die durch den Ort führende Bückebergstraße überqueren zu müssen. Und die nördlich der Bückebergstraße im Dorf wohnenden Mädchen und Jungen können ebenso problemlos zu dem Spielplatz Auf der Portugall gelangen – also ebenfalls ohne dafür die stark befahrende Ortsdurchfahrt queren zu müssen.

Wie es mit dem Kinderspielplatz Am Walde weitergeht, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welches Ergebnis die voraussichtlich im März/April dieses Jahres stattfindende Ortsbesichtigung durch Mitarbeiter des Bauhofes bringt, bei der die Spielgeräte auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Anschließend wird sich der Gemeinderat mit diesem Thema befassen.

Seit Jahren Probleme

Dann entscheidet sich möglicherweise auch, was mit der an dem zur Diskussion stehenden Kinderspielplatz installierten Solar-Straßenlampe passiert. Diese mache nämlich, so Krause, schon seit Jahren Probleme, indem sie in den sonnenscheinarmen Wintermonaten nicht ausreichend Energie auflade und somit nicht lange genug leuchte. Dadurch gehe deren Akku häufig kaputt. Und im Sommer, wenn die Sonne lange scheint und der Akku richtig aufgeladen wird, brauche man diese Lampe eigentlich nicht, da es dann abends ohnehin lange genug hell ist.

Ergänzend weist der Bürgermeister darauf hin, dass an dem Spielplatz kein stromführendes Kabel in der Erde verlegt ist, an das man eine konventionelle Straßenlaterne anschließen könnte. wk

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