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Buchholz ist weiterhin Schuldenfrei

Politiker stimmen Haushaltsplan zu Buchholz ist weiterhin Schuldenfrei

Die Gemeinde Buchholz ist finanziell kerngesund. Das wurde am Dienstagabend wieder einmal bei der Beratung des Haushaltsplans deutlich: Der Etat für 2016 ist ausgeglichen, die Gemeinde ist schuldenfrei und verfügt über solide Rücklagen.

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Schmuckes Gemeindehaus: Buchholz will auch in diesem Jahr weiter in die Immobilie investieren.

Quelle: kk

Buchholz. Kein Wunder also, dass die Gemeinderäte den 1,38 Millionen-Euro-Etat einstimmig billigten.

 Grundeigentümer und Gewerbetreibende müssen allerdings eine bittere Pille schlucken: Die Grund- und Gewerbesteuern werden angehoben. Allerdings nur „moderat“, wie es Bürgermeister Hartmut Krause formulierte. Die Hebesätze liegen jetzt einheitlich bei 310 vom Hundert (v. H.) und damit immer noch vergleichsweise niedrig. Bisher lag die Grundsteuer A für Landwirte bei 280, die Grundsteuer B für Hausbesitzer bei 270 und die Gewerbesteuer bei 300 Punkten. Die Anhebung wird mit abschmelzenden Rücklagen begründet: Investitionen in Kanal- und Straßenbau in den vergangenen Jahren, insbesondere an der Bückebergstraße, haben an der Substanz gezehrt. Dennoch verfügt die Gemeinde noch über liquide Mittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro – andere Kommunen dieser Größe würden sich über ein solch solides Polster freuen. Allerdings muss davon noch die Schlussrechnung für die Bauarbeiten an der Bückebergstraße (wir berichteten) beglichen werden.

 79000 Euro will die Gemeinde 2016 investieren, der Großteil des Geldes fließt in die Aufwertung des Dorfgemeinschaftshauses. 50000 Euro sind dabei allein für die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Diese soll sich langfristig rechnen: Es wird von einem Einsparpotenzial von 4000 Euro im Jahr ausgegangen – die positiven Auswirkungen für die Umwelt seien natürlich auch nicht zu verachten.

 Autofahrer sollen demnächst durch eine mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlage freundlich auf zu hohes Tempo aufmerksam gemacht werden. Angezeigt werden das Tempo und – darauf legt das Straßenverkehrsamt wert – ein Smiley, der mit freundlichem oder traurigem Gesicht reagiert. 6000 Euro lässt sich Buchholz die Anlage kosten.

 Keinen Einschnitt gibt es bei freiwilligen Leistungen: An der Bezuschussung von Freibadkarten, Busfahrten und Energiegutachten wird man festhalten. Die Vereine werden wie gehabt gefördert, Feiern für Kinder und Senioren sowie das Jugendforum weiter angeboten. Erstmals werden die Buchholzer von einer Reinigung der Gossen profitieren.

 Die größten Ausgaben gehen in Form von Umlagen an den Landkreis (556000 Euro) und an die Samtgemeinde (410000 Euro).

 Größter Posten auf der Einnahmeseite ist die Gewerbesteuer: 984000 Euro sind veranschlagt. Mit Abstand folgen die Anteile an der Einkommenssteuer, die Grundsteuer B, die Anteile an der Umsatzsteuer, die Hundesteuer und die Grundsteuer A.

 Davon können andere Gemeinden nur träumen: Buchholz ist nicht nur schuldenfrei, sondern verfügt auch über solide Rücklagen. So konnte auch der Haushaltsplan ausgeglichen werden. Der Gemeinderat billigte den Etat am Dienstagabend einstimmig. kk

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