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Buchholz Bürgermeister schafft Durchmarsch
Schaumburg Eilsen Buchholz Bürgermeister schafft Durchmarsch
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00:28 22.07.2015
Alina Puderbach, Jana Krause, Milena Puderbach und Lena Krause werden als bestes Jugendteam ausgezeichnet. Quelle: sig
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Buchholz (sig)

Bislang ist es keinem Team gelungen, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen. Diese Erfahrung musste jetzt auch die zweite Mannschaft der „Nebenbouler“ machen. Dafür erreichte deren erstes Team das Finale. Aber dort war dann auch Endstation.

 Ausgerechnet Bürgermeister Hartmut Krause zerstörte mit seinen Mannschaftskollegen die Hoffnungen des bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagenen Kontrahenten.

 „Wir spielen immer nur bei diesem Turnier zusammen und betreiben auch kein regelmäßiges Training“, versicherte das Gemeindeoberhaupt. Aber dafür präsentierte er sich zusammen mit Frank Puderbach und Karl-Heinz Beuke an diesem Tag in so guter Form, dass sie kein einziges Mal als Verlierer von der Bahn gehen mussten. Einen besonderen Namen haben sie sich nicht gegeben, sondern nur den ersten Buchstaben ihres Vornamens zum „KFH“ zusammengefügt.

 13:6 hieß es im Finale, in dem sich schon sehr schnell herausstellte, dass für die „Nebenbouler“ nur der zweite Platz übrig blieb. Ähnliche Erfahrungen machte das von Frauen dominierte WIB-Team beim Kampf um den dritten Platz. Immerhin schaffte es dieses überraschend starke Trio bis ins Halbfinale. Dort waren dann „Die Drei plus Eins“ zu wurfsicher, um sich auch noch wegräumen zu lassen.

 Aber auch in Buchholz sind die Frauen im Boule im Vormarsch. Das beste Jugendteam war ein Mädchenquartett, das sich „Die dicken Dinger“ nannte, ohne figürlich diesen Anspruch zu erfüllen. Ein Musiktitel soll die Anregung zu diesem Namen gegeben haben. Immerhin ließen Jana und Lena Krause sowie Alina und Milena Puderbach zehn Mannschaften hinter sich. Und dann gab es noch ein Frauenteam, das sich „Die frechen Früchtchen“ titulierte und am Ende sogar Sechste wurde.

 Leer ging übrigens bei diesem Turnier keine der insgesamt 19 Mannschaften aus, die in der Vorrunde auf vier Gruppen aufgeteilt wurden. Durch Zulosen wurde dafür gesorgt, dass auch die Teams der Vierergruppe auf die gleiche Anzahl von Spielen kamen.

 Die ersten vier Mannschaften bekamen Verzehrgutscheine für zwei Restaurants. Für die nächsten Plätze gab es unter anderem Gutscheine für den Besuch einer Eisdiele, aber auch für Getränke und Grillspezialitäten auf den Ständen neben der Boulebahn. Die Schützenfrauen hatten zusätzlich für eine Kuchentafel gesorgt.

 Allgemeiner Tenor: Es war wieder ein sehr gut organisiertes und harmonisches (Spiel-) Fest der Dorfgemeinschaft – noch dazu bei idealem Wetter.

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