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Die Jüngste im Rat

Jana Krause Die Jüngste im Rat

Es gibt viele Dinge, mit denen sich junge Menschen in ihrer Freizeit beschäftigen – ein persönliches Engagement in der Lokalpolitik gehört meist nicht dazu. Für Jana Krause aus Buchholz schon.

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Jana Krause engagiert sich in ihrer Freizeit als Ratsfrau der WiB im Buchholzer Gemeinderat.

Quelle: wk

BUCHHOLZ. Die 20 Jahre junge, angehende Notfallsanitäterin ist nämlich seit Beginn der laufenden Legislaturperiode Ratsfrau im Buchholzer Gemeinderat, nachdem sie bei der Kommunalwahl vom September 2016 erfolgreich für dieses Amt kandidiert hatte – und zwar als Mitglied der „Wählergemeinschaft in Buchholz (WiB)“. Dabei ist sie vom Alter her das jüngste Ratsmitglied in dem Ortsparlament.

 „Man wächst so in die Politik rein, wenn die ganze Familie über Politik redet“, erklärt Jana Krause, deren Vater, Hartmut Krause, bereits seit Jahren Bürgermeister des Dorfes ist und ebenfalls der Wählergemeinschaft in Buchholz angehört. Insofern hat sich ihr Interesse an der Lokalpolitik über Jahre entwickelt.

 Was sie an der ehrenamtlichen Tätigkeit als Ratsfrau reizt? Dass man in der Kommunalpolitik etwas bewegen kann respektive „die Ergebnisse sieht“, sagt Jana Krause. Für eine Mitgliedschaft in der Wählergemeinschaft in Buchholz habe sie sich dabei entschieden, weil sich die WiB ausschließlich auf lokale Themen konzentriert und beispielsweise die Bundespolitik außen vor lässt. Denn hier im Dorf brauche man nicht „die großen Parteien“ mit deren Programmen – wohl aber mehr junge Leute in der Lokalpolitik.

 Junge Menschen sollten sich in dieser Hinsicht generell mehr engagieren, um ihre Belange in die Arbeit des Gemeinderates einzubringen und um letztlich auch einer Überalterung des Ortsparlamentes entgegenzuwirken, meint die 20-Jährige. Zumal dies ja auch nicht schwierig sei. Man müsse sich halt in die Materie einarbeiten und sich die Zeit dafür nehmen.

 Durch ihren Vater beeinflusst ist übrigens auch die Berufswahl von Jana Krause. Hartmut Krause ist nämlich beruflich in Stadthagen in der gemeinsamen Rettungsleitstelle der Landkreise Schaumburg und Nienburg tätig. Und sie selbst absolviert ihre Berufsausbildung zur Notfallsanitäterin bei der Rintelner Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes. Ein quasi verwandter Job, der ihr nicht zuletzt deshalb gefällt, weil es darum geht, Menschen zu helfen. Während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) nach ihrem Abitur hatte sie dort bereits ein Praktikum („das hat mir echt viel Spaß gemacht“) absolviert.

 Bleibt die Frage, was Jana Krause neben ihrer Berufsausbildung und ihrem noch frischen Engagement als Ratsfrau sonst noch macht: Sie treibe gerne Sport und gehe, wie viele andere junge Menschen auch, gerne mit Freunden aus, verrät die Buchholzerin. Saxofon spiele sie ebenfalls, aber dafür habe sie inzwischen kaum noch Zeit. wk

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