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Die vielen Fehlalarme sind ein Ärgernis

Buchholzer Brandbekämpfer Die vielen Fehlalarme sind ein Ärgernis

Kein Feuerwehrmann reißt sich darum, mehr Einsätze zu haben. Hinter den Buchholzer Brandbekämpfern liegt ein in dieser Hinsicht recht ruhiges Jahr, wenn nicht die 28 Fehlalarme wären.

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Buchholz. Meist werden diese während der Arbeitszeit ausgelöst. Das ist ein Problem für die Beschäftigten, aber auch für die Betriebe. Ortsbrandmeister Thomas Reichelt nannte bei der Hauptversammlung einige Gründe für das Auslösen der Brandmelder, die das Ärgernis nur noch größer machen: Dazu gehören das Rauchen und eine Dampfentwicklung beim Kochen. Ebenso unerfreulich sind Mitteilungen über Unfälle auf der Autobahn – und bei der Ankunft an der angegebenen Stelle ist weit und breit nichts zu sehen.

Die Verwaltung der Samtgemeinde will sich in Zusammenarbeit mit den heimischen Feuerwehren Gedanken über eine Erhöhung der Gebühren für einen Fehlalarm machen, kündigte Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann an. Aber dann muss man natürlich wissen, wer oder was ihn verursacht hat.

Schönemann zeigte sich in seinem Grußwort sehr erfreut über die Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft seiner Blauröcke. Er wünscht sich, dass es auch der Ahnser Ortswehr gelingen möge, ihren Fortbestand zu sichern. Dann bestehe auch eine gute Chance, für diese Wehr ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Ein grundsätzliches Lob zollte er den Blauröcken der Samtgemeinde für deren Nachwuchsarbeit.

Der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde, Thomas Beckmann (Luhden), hob die zuverlässige und präzise Vorarbeit der heimischen Ortswehren bei der Zusammenstellung der Aufwendungen für jedes neue Etatjahr hervor. Er regte deshalb an, diesen Ausschuss nach den Kommunalwahlen im Herbst aufzulösen.

Gemeinde-Brandmeister Hartmut Krause kündigte die Anschaffung einer neuen Schutzkleidung für alle Aktiven an. Gegenüber der Zeit, in der er in die Feuerwehr eingetreten sei, hätten sich die Kosten dafür nahezu verzehnfacht.

Zu den Investitionen, die zuletzt in Buchholz vorgenommen wurden, gehörten eine Schmutzwasserpumpe, die besonders bei Hochwasser zum Einsatz kommt, und ein neuer Fußboden für den Schulungsraum. Schönemann wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man mit einem Planer auch in Buchholz die Möglichkeit eines Anbaues am Gerätehaus prüfen werde. sig

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