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Buchholz Ehemann sitzt weiterhin in U-Haft
Schaumburg Eilsen Buchholz Ehemann sitzt weiterhin in U-Haft
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00:19 08.06.2018
Quelle: Symbolfoto Pixabay
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Bückeburg/Buchholz

Ein blutiger Ehestreit, bei dem ein 56-jähriger Buchholzer seine 57 Jahre alte Ehefrau – laut Schilderung einer Augenzeugin – mit insgesamt 13 Messerstichen schwer verletzt und sich selbst dann das Messer in den Bauch gerammt haben soll, hatte Anfang Mai für Entsetzen gesorgt.

Der Beschuldigte sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft, wo er in einer Krankenabteilung untergebracht sei, informiert Nils-Holger Dreißig, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, auf Anfrage dieser Zeitung. „Wir ermitteln wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung.“

Verhandlung spätestens im November

Der gesetzliche Strafrahmen für solche Delikte betrage zwischen fünf und 15 Jahren Gefängnis, erklärt Dreißig. Eventuell könne der Strafrahmen aber auch „gemildert“ werden, weil es eben nur um den „Versuch“ eines Totschlages gehe. Wenn es bei dem Vorwurf der versuchten Tötung bleibt, wird dieser Fall vor dem Schwurgericht beim Landgericht Bückeburg verhandelt, so Dreißig.

 Sollte es indes lediglich um eine gefährliche Körperverletzung gehen, wird das Verfahren „abhängig von der Straferwartung“ entweder vor dem Amtsgericht Bückeburg oder dem Landgericht Bückeburg geführt. So oder so beginnt die Hauptverhandlung aufgrund zu beachtender Fristen jedoch spätestens im November dieses Jahres. Zu den näheren Tatumständen des Ehedramas wollte Dreißig weiterhin keine Angaben machen. wk

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