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Buchholz Langer Stau ist die Ausnahme
Schaumburg Eilsen Buchholz Langer Stau ist die Ausnahme
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19:43 03.04.2015
L 442: Nur selten ist der Rückstau so lan. Quelle: tol
Buchholz

Buchholz. Im Bereich der Buchholzer Ortsdurchfahrt werden bekanntlich seit dem 18. März drei Mittelinseln in die Fahrbahn eingebaut und zugleich die Regenwasserkanäle ausgetauscht. Wegen dieser Arbeiten sind Teilbereiche der Landesstraße derzeit nur einspurig befahrbar. Baustellenampeln regeln dort den Verkehr.

Diese Lösung scheint sich zu bewähren. Zwar kann es in morgendlichen Stoßzeiten schon einmal dazu kommen, dass Verkehrsteilnehmer (aus Richtung Obernkirchen betrachtet) drei Rot-Phasen benötigen, um an der ersten Ampel vorbeizukommen. Allerdings sind solche lang dauernden Rückstaus wohl eher die Ausnahme. Der Bürgermeister jedenfalls hat diesbezüglich andere Erfahrungen gesammelt: „Wenn ich morgens kurz nach sieben von der Arbeit komme, dann muss ich eine Ampelphase abwarten – das finde ich normal.“

Aus Fahrtrichtung Obernkirchen/Süße Mutter betrachtet, werden die Querungshilfen gleich am Ortseingang, dann in Höhe der Einmündung der Straße Auf der Portugall und zu guter Letzt am Dorfgemeinschaftshaus in die Fahrbahn eingebaut. Am ersten und am dritten Abschnitt wird die Fahrbahn einspurig, weshalb Ampeln dort die Vorbeifahrt regeln.

Auf der Nordseite der Straße sind mittlerweile die neuen Regenwasserkanäle verlegt worden. Derzeit wird gerade an Gosse und Hochbordanlage gearbeitet. Anschließend sollen auf dieser Fahrbahnseite der Bürgersteig und die jeweiligen Hälften der Mittelinseln angelegt werden. Ist das geschehen, dann wechselt die Baustelle von der einen auf die andere Straßenseite.

Aus dem Kreis der Anwohner habe es bislang keine Hinweise auf irgendwelche Probleme gegeben, so der Bürgermeister. Auch spezielle Wünsche seien nicht vorgetragen worden. Krause: „Die sind alle ruhig. Ich bin guter Hoffnung, dass es so bleibt.“

Die Arbeiter der Tiefbaufirma Stohlmann GmbH und Co. KG aus Bad Oeynhausen kommen zügig voran. Insgesamt zwölf Wochen sind für die Bauarbeiten angesetzt. Verzögerungen hat es bisher nicht gegeben, wenn man einmal vom vergangenen Dienstag absieht, als Sturmtief „Niklas“ den Zeitplan einen Tag lang durcheinandergewirbelt hat. Laufen die Dinge weiter nach Plan, dann wird es Ende Mai oder Anfang Juni mit den Behinderungen auf der L 442 vorbei sein. thm