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Neue Majestäten sind die alten

Buchholzer Schützen Neue Majestäten sind die alten

Das neue Königspaar ist das alte: Auch für die nächsten zwölf Monate regieren Heinz Meier und Alexandra Uhlig die Schützengilde Buchholz.

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Die neuen Buchholzer Majestäten: Zweiter Ritter Thomas Vohr (von links), Erster Ritter Rolf Uhlig, König Heinz Meier, Königin Alexandra Uhlig und Jugendkönigin Melina Riske.

Quelle: möh

Buchholz. Meier und Uhlig hatten sich die Titel bereits im Jahr 2016 gesichert und hätten normalerweise, so die üblichen Regeln, nicht wieder die Würde übernehmen dürfen. Aber die Gilde änderte flugs die Statuten – und nun dürfen Könige und Königinnen auch im Folgejahr das Luftgewehr wieder „auf die Zehn halten“, damit der Titel verteidigt werden kann.

Auch wenn die Schützengilde einen festen Platz in der Dorfgemeinschaft hat, immerhin verfügt sie über derzeit etwa 130 Mitglieder, hat sie schon bessere Zeiten gesehen, wenn es gilt, die neuen Majestäten auszuschießen. So waren in diesem Jahr zum Königsschießen, das traditionell am ersten Wochenende im Mai stattfindet, nur zehn Interessenten (sieben Männer, eine Frau und zwei Jugendliche) angetreten. Bei den Männern waren zwei Stechen notwendig, bis sich Heinz Meier endgültig durchsetzte. Als Erster Ritter qualifizierte sich Rolf Uhlig, während sich Thomas Vohr den Posten des Zweiten Ritters sicherte.

Entscheidung schnell gefallen

Bei den Frauen war die Entscheidung schnell gefallen, denn außer Alexandra Uhlig hatte sich keine weitere Dame am Königsschießen beteiligt.

Bei den Jugendlichen schossen immerhin zwei junge Frauen. Dabei setzte sich Melina Riske als die bessere Schützin durch und holte sich den Titel Jugendkönigin. Celina Dützmann musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Alle Teilnehmer am Königsschießen der Gilde gaben drei Schüsse mit dem Luftgewehr auf eine Zehnerscheibe ab.

Da der Vorsitzende der Gilde, Heinz Meier, nun gleichzeitig auch wieder die Königswürde in seinen Händen hielt, war sein Stellvertreter Thomas Vohr für die Proklamation der neuen Majestäten zuständig. Nur für die Überreichung der Nadel für den Zweiten Ritter der Herren musste wiederum Meier in die Bresche springen, da Vohr sich die Auszeichnung verständlicherweise nicht selbst überreichen wollte.

Vohr nutzte die Gelegenheit der Proklamation, auch die Bevölkerung des Dorfes im Schützenhaus willkommen zu heißen. Er dankte der Feuerwehr, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatte, und dem Team Schulte aus Hessisch Oldendorf, das nicht nur die Leckereien auf dem Grill zubereitete, sondern auch für die Erbsensuppe am zweiten Tag des Festes verantwortlich war. Zudem freute sich Vohr, dass die Band „Double Fun“, die in der Gemeinde beheimatet ist, erneut für die Musik während des Tanzabends sorgte.

Dank für Einsatz

Meier ließ sich nicht nehmen, der Schaumburger Trachtenkapelle persönlich Danke zu sagen für ihren Einsatz. Er habe, so der König, eigentlich nur um „zwei oder drei Mann“ gebeten, die mit ihrer Musik die Gastvereine begrüßen sollten. Aber nun sei es eine große Abordnung geworden. „Das freut mich besonders und sagt mir, dass die Musiker der Trachtenkapelle gern zu unserem Fest gekommen sind.“

Die Feste der Schützengilde, die gute Kontakte zu den Nachbarvereinen pflegt, haben Tradition. So durften abwechselnd Meier und Vohr die teils großen Abordnungen der Schützenvereine aus Luhden, Bad Eilsen, Heeßen, Krainhagen, Kathrinhagen und Welsede sowie die Kyffhäuser aus Steinbergen-Deckbergen begrüßen.

Sehr gut besucht war auch am zweiten Schützenfesttag die Andacht im Schützenhaus. Die anschließend angebotene Erbsensuppe fand reißenden Absatz. Zufrieden zeigte sich die Gilde auch mit der Teilnahme der Bevölkerung am Familiennachmittag, der mit seinem traditionellen Kaffeetrinken den Abschluss der Feierlichkeiten darstellt. Lob heimsten wiederum die Schützendamen für den selbst gebackenen Kuchen und die Torten ein. möh

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