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Parkverbot auf die gütige Art – zunächst!

Buchholz Parkverbot auf die gütige Art – zunächst!

An der Zufahrt zum Wohngebiet „Auf der Portugall“ hat die Gemeinde das Verkehrskennzeichen Nr. 357 „Sackgasse“ umsetzen lassen. Das hat Bürgermeister Hartmut Krause bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mitgeteilt.

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Am Gemeinschaftshaus und an der Zufahrt zur Portugall hat die Gemeinde Verkehrsschilder aufstellen lassen.

Quelle: thm

Buchholz. Auch an anderen Stellen im Dorf sei an der Ausschilderung gearbeitet worden.

 „Wir haben ja einen Antrag an die Straßenverkehrsbehörde gestellt“, erinnerte Krause an die Beschlusslage. Hintergrund: Bislang stand das Schild nicht vorne an der Kreuzung. Die Folge waren schwere Lkw, deren Fahrer gelegentlich von der Landesstraße 442 in die Straße Auf der Portugall abgebogen sind und anschließend ihre liebe Not hatten, ihre Vehikel in der schmalen Wohnstraße zu wenden, um zur Bückebergstraße zurückkehren zu können.

 Auch vor dem Dorfgemeinschaftshaus an der Bückebergstraße ist ein Schild aufgestellt worden, und zwar direkt am Parkplatz. Mittig im Blumenbeet platziert, weist es die dort vorhandenen Stellflächen jetzt als „Privatparkplatz“ aus, dessen Benutzung allein Nutzern und Besuchern des Dorfgemeinschaftshaus gestattet ist. Versehen ist es zudem mit einer eindeutigen Warnung, die keinen Spielraum für Zweifel lässt: „Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt!“

 Jedoch wird die letzte Konsequenz – in einer Übergangszeit – noch nicht ergriffen. „Wir werden der Sache jetzt nachgehen“, kündigte der Bürgermeister an. „Wenn hier Fremdparker sind, werde ich es zunächst mit einem Zettel an der Windschutzscheibe auf die gütige Art probieren.“ Wenn jedoch Autofahrer meinten, sie könnten sich immer über die „klare Ansage“ hinwegsetzen, dann „müssen wir halt auch mal abschleppen lassen“, so Krause.

 An den Verkehrseinengungen vor den Bushaltestellen zu Beginn der Tempo-30-Zonen in der Waldstraße und in der Neuen Straße sind Warnbaken erneuert worden. „Die alten waren schon sehr verblasst, deshalb haben wir sie ausgetauscht“, erläuterte Krause diesen Schritt.

 Die Gesamtkosten für das Umsetzen, Aufstellen und Erneuern der Schilder bezifferte der Bürgermeister mit rund 427 Euro. thm

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