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Seit zehn Jahren der Chef im Dorf

Bürgermeister Seit zehn Jahren der Chef im Dorf

Turbulente Zeiten sind das vor zehn Jahren gewesen, als der SPD-geführte Gemeinderat den CDU-Mann Hartmut Krause zum Bürgermeister gewählt hat.

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WiB-Sprecher Wolfgang Witt lobt und dankt Bürgermeister Hartmut Krause (links).

Quelle: thm

Buchholz. Daran hat jetzt Wolfgang Witt, Sprecher der Wählergemeinschaft in Buchholz (WiB), in einem kurzen Dankeswort erinnert.

 Begonnen hatte alles im Mai 2004, als der damalige Bürgermeister Friedhelm Röbke aus privaten Gründen seinen Rücktritt und sein Ausscheiden aus dem Gemeinderat erklärte.

 Krause hatte das Amt zum 1. Juni 2004 zunächst kommissarisch übernommen. In der mit einer komfortablen Mehrheit ausgestatteten SPD-Fraktion habe sich damals niemand gefunden, das Amt zu übernehmen.

 Am 22. Juni schließlich wählte der Gemeinderat nicht den SPD-Kandidaten Thorsten Jenz, sondern mit sechs zu drei Stimmen den seit 1996 amtierenden Vizebürgermeister Krause zum neuen Bürgermeister. „Das hat innerhalb der Samtgemeinde einen ziemlichen Aufruhr ausgelöst“, erinnerte Witt. Dass in einem Rat mit SPD-Mehrheit ein CDU-Mitglied Bürgermeister wird, das hatte man bis dahin auch noch nicht erlebt. Im Jahr 2005 wurde dann die Wählergemeinschaft gegründet. Und diese machte Krause zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im Jahr 2006. Witt: „Mit der WiB hast du danach beide Gemeinderatswahlen gewonnen.“

 Witt lobte Krauses Engagement: „Du hast dich um derart viele Dinge gekümmert, ich möchte das gar nicht alles aufzählen.“ Sprach’s – und drückte dem überraschten Krause als Dankeschön einen Gutschein für einen gemütlichen Abend im Kreise seiner Familie in die Hand. Was alle Anwesenden mit Beifall quittierten.

 Krause bedankte sich für die lobenden Worte und dachte laut über seine politische Zukunft nach. „Einmal kann ich das ja vielleicht noch machen“, spielte er auf die nächste Gemeinderatswahl im Jahr 2016 an. Und er gab die Komplimente an den Gemeinderat zurück: „Ohne eure Unterstützung kann man so etwas natürlich gar nicht leisten.“ thm

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