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Vom Lampenlöhrer bis zum Segway

Buchholz Vom Lampenlöhrer bis zum Segway

Wettertechnisch betrachtet hat sich Schutzpatron Florian doch etwas vergaloppiert: Die Buchholzer Blauröcke brauchten zu dem Fest, das seinen Namen trägt, weder Saunatemperaturen noch Regen – ein dem Spätsommer angepasstes Wetter hätte schon ausgereicht, alle Besucher zufriedenzustellen. Doch pünktlich zu Beginn des Festes am Nachmittag wurde es feucht.

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Hier gibt es für den Nachwuchs eine kurze Einführung in das „Lampemlöhrer“-Spiel.

Quelle: sig

Buchholz. Das störte zumindest bei den Spielstationen. Die anderen Abläufe waren weniger betroffen, denn die Organisatoren hatten direkt an das Gerätehaus eine kleine Zeltstadt angefügt mit zahlreichen Tischen und Bänken. So fanden die Gäste, die überwiegend aus Buchholz, Steinbergen und Heeßen kamen, ausreichend Platz bei der Kuchen- und Tortenschlacht sowie bei der abendlichen Disco, die mit Siegerehrung und Preisverteilung begann.

 Ortsbrandmeister Thomas Reichelt hatte zur Eröffnung des Floriansfestes nach der Begrüßung eine Übersicht über die diversen Angebote gegeben. Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann lobte die perfekte Ausrichtung und erinnerte daran, dass das Gerätehaus erst kurze Zeit zuvor neue Rolltore erhalten hatte. Diese Investition in Höhe von 5000 Euro war nicht die einzige Sanierungsmaßnahme, die an diesem Gebäude in der Vergangenheit vorgenommen wurde. Es gab neue Fenster, eine energiesparende Heizung, eine Abgas-Saugvorrichtung und einen neuen Fußboden. Da lässt sich bald von einer gelungenen Runderneuerung sprechen.

 So erhält sich die Samtgemeinde eine auch fahrzeugmäßig gut ausgestattete schlagkräftige Ortswehr, die zugleich eine vorzeigbare Nachwuchsarbeit leistet. In Buchholz gibt es nämlich auch eine der beiden erfolgreich arbeitenden Eilser Kinderwehren. Nicht vergessen werden sollte auch, dass die Buchholzer Blauröcke viel Eigenleistung erbringen, besonders der frühere Ratsherr Willi Simon.

 Eine zusätzliche Attraktion waren die Segways, die der Organisator von Touren am Steinhuder Meer mitgebracht hatte. Dagmar Söhlke, Vizebürgermeisterin von Bad Eilsen, und Schönemann meinten nach Probefahrten über eine Slalomstrecke: „Das könnte man doch auch für den Kurort anschaffen.“

 Ein weiterer Höhepunkt war eine Tombola, vornehmlich von ortsansässigen Firmen mit Preisen ausgestattet. Hauptpreis war ein Berlin-Besuch mit zwei Übernachtungen in einem renommierten Hotel. Gewonnen hat ihn Stefanie Olthoff aus Steinbergen.

 Mit Preisen belohnt wurden auch die Besten an den vier Spielstationen. Ulrike Krause siegte beim Wettbewerb mit Bierkrügen. Katy Seeger-Rinne war beim Frisbeewerfen am erfolgreichsten und Samira Küppers an der Station, die sich „Lampenlöhrer“ nannte. Dort musste man die Bügelverschlüsse von Bierflaschen in die richtige Position bringen. Schließlich setzte sich noch Josefine Berg beim Leitergolf durch. Sie zielte am besten mit Schnüren, die an einer kleinen Leiter hängen bleiben mussten. Auffallend war, dass überall das weibliche Geschlecht die Nase vorn hatte.sig

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