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Buchholz Wappnen für die nächste Sintflut
Schaumburg Eilsen Buchholz Wappnen für die nächste Sintflut
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20:12 21.09.2011
An der Straße Zum Eichkamp haben die Wassermassen das Gleisbett der Museumseisenbahn am 29. Juni ausgewaschen. Quelle: tw/Archiv
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Buchholz (tw)

„Man erschrickt angesichts dieser horrenden Summe – aber immerhin wird mit dem Geld nicht nur repariert, sondern für die Bürger nachhaltig was getan“, kommentiert Buchholz’ Vizebürgermeister Klaus Kappmeier (SPD).

„Es wird indes noch mehr Geld werden“, befürchtet der Bürgermeister. Denn an der Waldstraße muss der Regenwasserkanal noch auf Schäden überprüft werden und an der Arensburger Straße unterhalb der Tischlerei Meier ist der Oberflächenkanal verstopft, muss mit einem Bagger freigelegt werden.

Bei der jüngsten Zusammenkunft des Rates hatte der Starkregen aber noch andere Konsequenzen. „Wir hatten im Haushalt 2011 Mittel in Höhe von 40 000 Euro eingeplant, um Grünanpflanzungen im Dorf tätigen zu können“, erinnert Krause. Diesen Betrag hat der Wolkenbruch (siehe oben) gleichsam komplett fortgeschwemmt. „Angesichts der außerplanmäßigen Mehrausgaben für Reparaturen sollten wir im Neubaugebiet Auf der Portugal‘ nur die dringlichste Bepflanzung realisieren“, wirbt der Bürgermeister um Verständnis. Das zeigen Wählergemeinschaft (WiB) und SPD – und beschließen einstimmig, zwecks Sicherung zunächst lediglich den Hang des Spiel- und Bolzplatzes sowie zwei Randstreifen mit Bodendeckern zu begrünen: zum einen den am Knippweg (neben Grundstück Milster), zum anderen den an den Grundstücken Bornemann und Kopischke.

Was die Schäden des Starkregens betrifft, so waren mit deren Beseitigung und mit darüber hinausgehenden Präventionsmaßnahmen fünf Firmen befasst. Die Liste ihrer Aufträge, die sich der Bürgermeister jetzt nachträglich hat genehmigen lassen, ist ellenlang.

„Alle Firmen“, lobt der Bürgermeister, „haben mit Blick auf die Schäden in Buchholz schnell reagiert, zum Teil sogar andere Arbeiten hintangestellt.“ Ganz besonders schön: Die Buchholzer Firma Jesiek hat der Gemeinde den Füllboden, immerhin 330 Tonnen, nicht in Rechnung gestellt und den Gegenwert von 3300 Euro gleichsam gespendet.

Indes: Größtmögliche Sicherheit, da sind sich die Fraktionen einig, wird es für den Ort erst geben, wenn es gelingt, bei einem Starkregen das Oberflächenwasser bereits oberhalb des Dorfes im Wald versickern zu lassen.

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