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WiB informiert sich über Enkeltricks

Buchholz / Vortrag WiB informiert sich über Enkeltricks

„Senioren sind oft mitteilungsbedürftig und erzählen viel, was eigentlich nur den Einbrecher oder den Trickbetrüger richtig interessiert“, hat Polizeihauptkommissar Dietmar Scholz seinen Vortrag „Enkeltrick, Einbruch und andere Gaunereien“, zu dem die WiB (Wählergemeinschaft in Buchholz) eingeladen hatte, begonnen.

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 Hauptkommissar Dietmar Scholz (rechts) spricht über das Thema „Enkeltrick, Einbruch und andere Gaunereien“.

Quelle: möh

Buchholz. Aber nicht nur ältere Bürger handelten manchmal ohne Überlegung, auch andere Zeitgenossen verkündeten Daten ihres Urlaubs oder ihrer Abwesenheit – auf Facebook. „Dieses sehen Diebe als Aufforderung an, die Wohnung oder das Haus zu besuchen“, erklärte Scholz. Erstaunt blickten einige Gäste, als der Hauptkommissar erzählte, ein Einbrecher benötige lediglich zehn Sekunden, um in ein ungesichertes Objekt zu gelangen. In 39,9 Prozent der Fälle werden die Terrassen- und Balkontüren im Erdgeschoss aufgehebelt.

 Die Botschaft, die Scholz verkündete, war relativ einfach: „Wenn ein Fremder an der Tür klingelt und um Hilfe bittet beziehungsweise etwas verkaufen will, ist keine Höflichkeit, sondern Misstrauen angesagt.“ Die Betroffenen sollten sich die Ausweise zeigen lassen und diese auch kontrollieren. Im Zweifelsfall helfe ein Anruf bei der Polizei. Schon die entsprechende Drohung zeige oft Wirkung.

 Und, so der Experte, potenzielle Diebe warteten nur darauf, dass die Geldbörse sichtbar in einem Einkaufswagen liege oder die Handtasche mit Geld in einem Restaurant über einer Stuhllehne hänge. Auch der „Enkeltrick“ funktioniere nur, wenn das Opfer zu schnell Vertrauen in den Anrufer fasse, der in der Regel um Geld bittet.

 Bei Einbrüchen gelte es, es dem Täter so schwer wie möglich zu machen, erklärte der Polizeibeamte. Um eine gewisse Sicherheit zu bekommen, müsse der Hausbesitzer daher in Technik wie verschließbare Fenstergriffe und dergleichen mehr investieren. Die Polizei komme kostenlos, um die Haus- und Wohnungseigentümer individuell zu beraten. Dennoch könne kein 100-prozentiger Schutz gewährleistet werden. Scholz: „Wer unbedingt in ein Haus rein will, kommt auch rein.“ Der „typische“ Einbrecher sei männlich und 18 bis 40 Jahre alt. möh

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