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CDU will nicht zu viel versprechen

Heeßen / Parteien CDU will nicht zu viel versprechen

„Mut zur Verantwortung“. Dieses ist das Motto der Kandidaten der CDU für die Wahl zum Gemeinderat in Heeßen am 11. September. In einer Pressemitteilung informierten sie jetzt über ihre Ziele. Die Christdemokraten seien sich aber auch einig darüber, in der nächsten Legislaturperiode keine völlig neuen Wege zu beschreiten, sondern Kontinuität auch in der Dorfpolitik zu bewahren, heißt es darin.

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Einige der CDU-Kandidaten für die Wahl zum Heeßer Gemeinderat: Ralph Rieger, Wilhelm Brümmel, Rudolf Wecke und Cord-Heinrich Möhle, Manfred Schönenborn, Roland Beißner und Heiner Meier. © pr.

Heeßen (rd). So seien einige der Ziele in der Vergangenheit schon erreicht worden oder sollten in Zukunft auch weiterhin im Vordergrund stehen. Als wichtigster Punkt gilt der Heeßer CDU in diesem Bereich eine solide Haushaltsführung. Bisher sei die Gemeinde schließlich noch schuldenfrei.

Etwas traurig stimmt die neuen Anwärter, dass es nicht gelungen ist, Frauen für die Ratsarbeit in den nächsten fünf Jahren zu bewegen. Susanne Kuhlmann stehe für eine weitere Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung und Agnes Schramke kandidiere lediglich für den Samtgemeinderat.

Zufrieden zeigt sich die CDU-Fraktion im Ortsparlament darüber, dass endlich eine vernünftige Nutzung für die Flächen zwischen Tankstelle, Bundesstraße 83, Landstraße 451 (Eilser Straße) und Im Wiesengrund gefunden worden sei. In diesem Bereich, der als Mischgebiet ausgewiesen ist, möchte ein Investor eine größere Photovoltaik-Anlage zur alternativen Stromerzeugung errichten.

Sehr zur Freude der Gemeindepolitiker soll ein Gewerbe im Ort angemeldet werden, damit die entsprechenden Steuern in Heeßen gezahlt werden. Da im Dorf aus Mangel an Betrieben die Gewerbesteuer keine große Rolle spielt, möchte die CDU nun die Ansiedlung von umweltverträglichem Gewerbe verstärkt fördern, um mehr Geld zu „kassieren“. Dazu gehört nach einhelliger Meinung der Kandidaten, sich um eine ökologische Energiegewinnung besonders zu kümmern.

Um diesen eigenen Anspruch zu zementieren, ist dieser Punkt extra ins Arbeitsprogramm für die nächsten fünf Jahre aufgenommen worden. Gleichzeitig wollen sich die CDU-Bewerber für einen nachhaltigen Schutz der Umwelt einsetzen und die bisher erreichte Wohnqualität erhalten.

Selbstverständlich seien für die Christdemokraten die Förderung der Dorfgemeinschaft, eine zeitgemäße Dorfentwicklung und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an die Entwicklung der Gemeinde, heißt es in der Presseerklärung. Allerdings wolle die CDU – und darauf lege sie viel Wert – die Wählerinnen und Wähler nicht mit großen Programmen und vielen Versprechungen locken und damit keine unbezahlbaren Wünsche wecken.

Bürgermeister Wilhelm Brümmel, der dieses Amt bereits seit mehr als zwölf Jahren bekleidet und für dieses Amt auch noch einmal am 11. September kandidiert, bringe die Meinung aller Bewerber auf den Punkt: „Wir orientieren uns an den tatsächlichen Bedürfnissen der Heeßer.“ Und: „Auch nach der Wahl steht der Wählerwille bei uns im Vordergrund.“

Zufrieden ist die CDU mit ihren Kandidaten, da sie aus unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen stammten und damit um viele Sorgen und Probleme in der Gemeine wüssten.

Schon im „alten Gemeinderat“ vertreten, und damit mit viel Erfahrung ausgerüstet, präsentieren sich Heiner Meier, Rudolf Wecke und Manfred Schönenborn. Neu um das Vertauen der Wähler bewerben sich Frank Harmening (Diplom-Ingenieur), Roland Beißner (Logistikfachkraft), Cord-Heinrich Möhle (Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Eilsen), Stephan Gebauer (Berufssoldat) und Ralph Rieger (Verkaufsberater).

Aus der Gemeinde Heeßen möchten Wilhelm Brümmel, Sonja Harmening, Agnes Schramke und Roland Beißner für die CDU einen Sitz im Parlament der Samtgemeinde erringen. Für den Kreistag kandidieren zudem Armin Blümel und Cord-Heinrich Möhle.

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