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„Dankeschön“ aus Sri Lanka

Schützen aus Heeßen halten Rückschau „Dankeschön“ aus Sri Lanka

Da haben die Heeßer Grünröcke nicht schlecht gestaunt: Ewald Stemme erschien in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Kreisschützenverbandes zur gemeinsamen Generalversammlung des Schützenvereins und des Fördervereins und hatte gleich zwei besondere Ehrungen im Gepäck.

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Für langjährige Mitgliedschaft während der Generalversammlung der Schützen geehrt: Hans Willen (25 Jahre, von links), Gerd Hasse (Vorsitzender) und Lothar Blaudszun (60 Jahre).

Quelle: möh

Heeßen. Stemme überreichte Schießsportleiter Udo Derks für seine Verdienste um das Schützenwesen die Kreisverdienstnadel in Bronze. Schatzmeister Heiner Meier, der dieses Amt bereits ununterbrochen seit 1987 bekleidet, erhielt die Verdienstnadel in Bronze des Niedersächsischen Sportschützenverbandes.

 Schützenvereinsvorsitzender Gerd Hasse hatte auch noch zwei besondere Auszeichnungen an diesem Abend zu vergeben. So überreichte er Lothar Blaudszun für 60-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund die Ehrennadel in Gold. Bevor Hasse diese Ehrung aussprechen konnte, hatte er allerlei Recherchen zu erledigen, denn Blaudszun gehörte früher einem Schützenverein im Bereich Osnabrück an. Seit 25 Jahren ist Hans Willen dem heimischen Verein treu. Er erhielt vom Vorsitzenden die Verdienstnadel. Schließlich wurde noch Frauke Hasse ausgezeichnet, die seit zehn Jahren Mitglied ist.

 Die Mitglieder des Schützenvereins bestätigten Derks einstimmig als Schießsportleiter. Derks sprach sich schließlich dafür aus, nun endlich einen Vertreter für ihn zu wählen, denn er könne nicht immer zur Stelle sein, wenn er gebraucht werde. Derks: „Es gibt einfach Momente, in denen ich nicht zur Verfügung stehe.“ Die Versammlung wählte daher Steffen Blome zum stellvertretenden Schießsportleiter. Als Kassenprüfer fungieren Frauke Hasse und Werner Brunst.

 Der Förderverein, dem alle passiven Mitglieder angehören und der den offiziellen Namen „Verein zur Förderung des Brauchtums der Dorfgemeinschaft und des Schützenvereins“ trägt, hat im vergangenen Jahr eine Schulpatenschaft in Sri Lanka übernommen, die pro Jahr lediglich 35 Euro kostet. Blaudszun, Vorsitzender des Fördervereins, las jetzt einen Brief vor, in dem sich die Mutter des Paten für die Unterstützung besonders bedankt. Ihr Sohn sei vier Jahre und elf Monate alt, gehe jetzt noch zur Vorschule, müsse aber demnächst in die Sekundarschule. Von dem Geld des Fördervereins habe sie schon einen Farbkasten und Schulhefte gekauft. Dieses Stipendium sei für die Familie eine große Hilfe. Blaudszun bezeichnete die Patenschaft als eine „tolle Sache, zumal das Geld auch komplett bei den Kindern und der Familie ankommt“.

 Rajah Wirasekara, der seit vielen Jahren in Heeßen wohnt und auch schon das Amt des Grünkohlkönigs der Schützen bekleidete, berichtete als Initiator des Hilfsvereins für Sri Lanka, dass bereits zehn Paten aus dem heimischen Raum Kinder in seiner früheren Heimat unterstützten. Die Arbeit des Vereins gehe nach dem Tsunami vor über zehn Jahren zwar voran, aber sehr langsam.

 Der Förderverein, so Blaudszun, werde auch in diesem Jahr die Schützen unterstützen, wenn es nötig sei. Es müsse allerdings ein entsprechender Antrag gestellt werden. möh

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