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Heeßen Die Kita „Emmaus“ gestaltet das Gelände neu
Schaumburg Eilsen Heeßen Die Kita „Emmaus“ gestaltet das Gelände neu
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20:01 28.04.2011
Haben Spaß am neuen Dreifach-Reck: Leon (8), Moritz (8) und Matthis (7). © tw
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Heeßen (tw). „Bei den neuen Geräten handelt es sich um sinnvolle Ergänzungen, an denen Kinder aller Altersgruppen Freude haben“, ist Bernd Schönemann überzeugt. Der Eilser Bürgermeister: „Wir lassen uns das Ganze etwa 1500 Euro kosten – den Arbeitslohn noch nicht mit eingerechnet.“

„Der Gerätebestand aus Rutschturm, trojanischem Holzpferd, Doppelschaukel und Matsch-Strecke ist um ein Dreifach-Reck ergänzt worden“, berichtet Heike Rehling. Die Erzieherin: „Das Reck hat Stangen, die in verschiedenen Höhen angebracht sind. Damit ist dieses Gerät nicht nur etwas für die Kindergarten-Knirpse, sondern auch was für die ,Horties‘, also die Hortkinder.“

Noch gearbeitet wird derweil am Erdhügel. Er ist zwischen Herbst und Frühjahr wegen des in diesen Jahreszeiten häufigen Regens nicht begeh- sprich bespielbar. Die Steppkes kommen vor Matsch kaum rauf. Schönemann zufolge war er zuletzt mit Flatterband abgesperrt. Das ändert sich nun. Rehling: „Um ein weiteres Ausspülen durch Regen zu verhindern, erhält der Hügel eine Einfassung aus Holz.“ Ist die gebaut, steht dem Aufstellen eines weiteren Spielgeräts auf der Hügelkuppe nichts mehr im Weg. Bei dem „Neuen“ soll es sich um ein Klettergerüst handeln, das um ein Seil ergänzt wird. Darüber hinaus werden in den Hügel Trittstufen gegraben.

Doch selbst mit diesen zwei Zusatzgeräten ist das Außengelände der Kita noch nicht komplett. Wie die „Emmaus“-Erzieherin weiter berichtet, soll im Frühjahr des nächsten Jahres noch ein Barfuß- respektive Fühlpfad dazukommen. Von Weiden überdacht, soll der Boden dieses Tunnels mit Naturmaterialien wie Steinen, Kies und Rindenmulch bedeckt werden. Mehrere Sonnenschirme machen das Geräte-Arrangement komplett.

Stichwort Bildhauer: „Wir erwarten am Freitag, 17. Juni, Kai Lölke aus Hannover“, sagt Rehling. Lölke soll mit den Kindern Sitze sowie Balancierblöcke aus Obernkirchener Sandstein hauen, die für eine Bewegungsbaustelle gedacht sind. Der gebürtige Stadthäger ist in der Region kein Unbekannter: Er lernte Steinmetz in Obernkirchen, ehe er an der FH Hannover bildende Kunst studierte. Seit der Jahrtausendwende hat Lölke diverse Ausstellungen in Hannover, Celle, Stadthagen, Probsthagen und Rendsburg bestritten.

Übrigens: Von derzeit 45 „Emmaus“-Kindergartenplätzen sind aktuell noch fünf frei, von 30 Hortplätzen noch zwei.

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