Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Die Kita „Emmaus“ gestaltet das Gelände neu

Heeßen / Kinder Die Kita „Emmaus“ gestaltet das Gelände neu

Gleich zweimal Grund zur Freude haben die Steppkes der Kindertagesstätte „Emmaus“ an der Heeßer Schulstraße. Zum einen wird der „Outdoor“-Spielplatz der Einrichtung mit weiteren Geräten aufgewertet; zum anderen haben sie Mitte Juni ein „Date“ mit einem Bildhauer.

Voriger Artikel
Eine Linde als Krönung für den neuen Pausenhof
Nächster Artikel
Wenn Füchse die Scheu verlieren

Haben Spaß am neuen Dreifach-Reck: Leon (8), Moritz (8) und Matthis (7). © tw

Heeßen (tw). „Bei den neuen Geräten handelt es sich um sinnvolle Ergänzungen, an denen Kinder aller Altersgruppen Freude haben“, ist Bernd Schönemann überzeugt. Der Eilser Bürgermeister: „Wir lassen uns das Ganze etwa 1500 Euro kosten – den Arbeitslohn noch nicht mit eingerechnet.“

„Der Gerätebestand aus Rutschturm, trojanischem Holzpferd, Doppelschaukel und Matsch-Strecke ist um ein Dreifach-Reck ergänzt worden“, berichtet Heike Rehling. Die Erzieherin: „Das Reck hat Stangen, die in verschiedenen Höhen angebracht sind. Damit ist dieses Gerät nicht nur etwas für die Kindergarten-Knirpse, sondern auch was für die ,Horties‘, also die Hortkinder.“

Noch gearbeitet wird derweil am Erdhügel. Er ist zwischen Herbst und Frühjahr wegen des in diesen Jahreszeiten häufigen Regens nicht begeh- sprich bespielbar. Die Steppkes kommen vor Matsch kaum rauf. Schönemann zufolge war er zuletzt mit Flatterband abgesperrt. Das ändert sich nun. Rehling: „Um ein weiteres Ausspülen durch Regen zu verhindern, erhält der Hügel eine Einfassung aus Holz.“ Ist die gebaut, steht dem Aufstellen eines weiteren Spielgeräts auf der Hügelkuppe nichts mehr im Weg. Bei dem „Neuen“ soll es sich um ein Klettergerüst handeln, das um ein Seil ergänzt wird. Darüber hinaus werden in den Hügel Trittstufen gegraben.

Doch selbst mit diesen zwei Zusatzgeräten ist das Außengelände der Kita noch nicht komplett. Wie die „Emmaus“-Erzieherin weiter berichtet, soll im Frühjahr des nächsten Jahres noch ein Barfuß- respektive Fühlpfad dazukommen. Von Weiden überdacht, soll der Boden dieses Tunnels mit Naturmaterialien wie Steinen, Kies und Rindenmulch bedeckt werden. Mehrere Sonnenschirme machen das Geräte-Arrangement komplett.

Stichwort Bildhauer: „Wir erwarten am Freitag, 17. Juni, Kai Lölke aus Hannover“, sagt Rehling. Lölke soll mit den Kindern Sitze sowie Balancierblöcke aus Obernkirchener Sandstein hauen, die für eine Bewegungsbaustelle gedacht sind. Der gebürtige Stadthäger ist in der Region kein Unbekannter: Er lernte Steinmetz in Obernkirchen, ehe er an der FH Hannover bildende Kunst studierte. Seit der Jahrtausendwende hat Lölke diverse Ausstellungen in Hannover, Celle, Stadthagen, Probsthagen und Rendsburg bestritten.

Übrigens: Von derzeit 45 „Emmaus“-Kindergartenplätzen sind aktuell noch fünf frei, von 30 Hortplätzen noch zwei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg