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Eilser Heimatverein geht in die Vollen

Mitgliederversammlung im Heeßer Krieg Eilser Heimatverein geht in die Vollen

Die Männer im Vorstand des Eilser Heimat- und Kulturvereins kommen in die Jahre, aber bei den Planungen für das neue Veranstaltungsjahr sind sie quicklebendig.

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Wieder soll die Heimatgeschichte Anlass für einen Ganztagsausflug des Heimat- und Kulturvereins Eilsen sein. Zuletzt ist man auf einem Gut in Ostwestfalen auf den Spuren der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gewandelt.

Quelle: sig

Heeßen. Das zeigte die jüngste Mitgliederversammlung im Restaurant Heeßer Krug, die einmal mehr nur vom „harten Kern“ besucht wurde. Der Vorsitzende Friedrich Winkelhake hielt sich deshalb auch nicht lange mit der Rückschau auf, sondern lenkte den Blick nach vorn.

Das "Literarische Kabinett" legt zwar eine Ruhepause ein, aber dafür gibt es am Sonnabend, 4. Juni, einen Kabarett-Abend mit Gästen aus dem Frankenland. Anfang August folgt dann eine Tagesfahrt zu zwei Schlössern und einem Rittergut im Schamburger Land.

Balladen von Börries von Münchhausen, Lulu von Strauß und Torney und Agnes Miegel stehen im Mittelpunkt des ersten „Literarischen Kabinetts“ nach den Sommerferien. Dieses Treffen findet am Dienstag, 13. September, im Kirchenzentrum Luhden statt.

An gleicher Stelle gibt es am Dienstag, 18. Oktober, einen Abend zur Erinnerung an den wehrhaften Sachsenherzog Wittekind, verbunden mit einer Diashow. Am Dienstag, 8. November, stellt Sven Brömsel aus Berlin in Luhden den Autoren Hanns Heinz Ewers vor. Und am Nikolaustag wird es dann im Luhdener Kirchenzentrum wieder weihnachtlich bei Punsch und Leckereien. Vorgetragen werden Geschichten zum Nachdenken und Schmunzeln.

Winkelhake befasste sich auch bereits mit den Planungen für 2017 und löste damit eine rege Aussprache aus. Eine nicht so erfreuliche Erkenntnis war die Tatsache, dass aller Einsatz des HKV für das kulturelle Leben, für die Heimatgeschichte und für die Bewahrung des heimischen Brauchtums den Mitgliederbestand und den Kreis der Förderer nicht spürbar erhöht hat. Und das trotz moderater Beiträge und der Bedeutung dieser Arbeit. Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann zollte diesem Engagement großes Lob und übergab eine Geldspende der Gemeinde zur Unterstützung der weiteren Arbeit.

Von unschätzbarem Wert sind auch die vielen heimatkundlichen Publikationen, die von Autoren des Vereins verfasst wurden und die in den vergangenen Jahren erschienen sind. Der umfangreiche Büchertisch soll künftig nach Möglichkeit bei allen Events in der Umgebung stehen.

Das „Literarische Kabinett“ wird sich künftig vermehrt um vergessene Autoren kümmern, die über Schaumburg geschrieben haben. Eventuell gibt es auch einen Abend, an dem Zuhörer die Möglichkeit bekommen, selbst Geschichten vorzutragen. Die Schaumburger sollen zudem angeregt werden, plattdeutsche Texte einzureichen. Damit könnte man einen weiteren „Plattdeutschen Abend“ auf einer alten Diele ausrichten.

Der HKV will auch Kontakt zu heimischen Trachtenvereinen aufnehmen und mit ihnen Vorträge, Vorführungen und achttourige Tänze anbieten. Auch Fahrten und Ausflüge werden weiter auf dem Programm des Vereins stehen. Ein Ziel wären Schlösser in der Seeprovinz (Hagenburg, Bokeloh) und auch die historische Kirche in Idensen.

Mit der Bückebergbahn in die Kreisstadt fahren und dort Baudenkmäler besichtigen – das ist ebenfalls eine lohnende Option. Da die Schaumburger auch in Schleswig-Holstein eine Rolle gespielt haben (sie sollen für die Gründung Lübecks verantwortlich sein), ist sicherlich auch das ein sehr interessantes Vortragsthema.

Willi Dreves kümmert sich weiter um die Pflege der Gräber der Gründer der einst weltberühmten Bad Eilser Augenklinik am Rande des Harrls. Der Verein sucht jetzt noch nach Paten für die von ihm aufgestellten Tafeln, die auf historische Stätten hinweisen. Sie müssen gereinigt und instandgehalten werden.

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