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Ein bisschen Wehmut: Letzte Sitzung im Gemeindehaus

Heeßen / Rat Ein bisschen Wehmut: Letzte Sitzung im Gemeindehaus

Wehmut schwang mit, als jetzt der Rat Heeßen tagte: Zum letzten Mal traf man sich in der Gemeindeverwaltung. Das Gebäude wurde nämlich an den bisherigen Mieter verkauft, in den nächsten Wochen werden Sitzungszimmer und Bürgermeisterbüro ausgeräumt. Die Unterhaltskosten standen in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen für die Gemeinde.

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Fast zugewachsen: Bald wird das Schild der Gemeindeverwaltung ganz verschwinden. © kk

Heeßen (kk). Die Bürger können sich nun, wenn sie ein Anliegen haben, telefonisch an Bürgermeister Wilhelm Brümmel oder Gemeindedirektor Bernd Schönemann in der Samtgemeindeverwaltung wenden. Umstellen müssen sich die Wähler: Erstmals bei der Kommunalwahl ist das Wahllokal nämlich im Jugendzentrum untergebracht. Ein ungewöhnliches Geschenk erhält Grundschule: Die Bundespräsidenten-Porträts, die jetzt noch im Sitzungszimmer hängen, ziehen in die Schule um.

Im Mittelpunkt der eigentlichen Beratungen standen Verkehrs- und Hochwasserprobleme. Der Rat sprach sich für ein Parkverbot in der Jahnstraße von der Straße Koppelsbruch bis zur Hauptstraße aus. Wenn hier Autos geparkt sind, ist die Belieferung des Edeka-Marktes nur unter Schwierigkeiten möglich. Außerdem ist die Sicht für alle Verkehrsteilnehmer sehr eingeschränkt. Der Fall soll der Verkehrssicherheitskommission vorgetragen werden, die eine Empfehlung für den Kreis als Genehmigungsbehörde aussprechen muss.

Die Kommission wird auch in einem weiteren Fall zurate gezogen. Es geht um die Einführung von Tempo 30 im Einmündungsbereich Hauptstraße, Über den Höfen und Im Wiesengrund. Ein Zuhörer hatte beklagt, dass dieser Bereich für alle Verkehrsteilnehmer nur schlecht einzusehen sei. Um die Gefahr von Kollisionen zu vermindern, müsse das Tempo verringert werden. Davon würden auch Schulwegsicherheit und Erreichbarkeit der Haltestellen profitieren. Da die Ratsmitglieder immer wieder die gleichen Erfahrungen machen, wurde der Vorschlag unterstützt.

Beim Starkregen Ende Juni wurde in Heeßen wieder eine Reihe baulicher Schwachstellen sichtbar, die zur Überflutung auch von Privatgrundstücken geführt haben. In der Straße Vor den Höfen ist das Hochbord falsch verlegt, eine Rinne soll hier Abhilfe schaffen. Probleme gibt es auch östlich der Bahnschienen, die unter anderem durch bessere Schnitt- und Pflegemaßnahmen gelöst werden soll.
Die Feuerwehr wird in den nächsten Wochen zu günstigen Konditionen gefüllte Sandsäcke anschaffen, um bei Starkregen besser gewappnet zu sein. Interessierte Bürger können sich der Bestellung anschließen.

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