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„F90“ lautet die Zauberformel des Umbaus

Heeßen / Sanierung „F90“ lautet die Zauberformel des Umbaus

Obwohl die Samtgemeinde Eilsen in diesem Jahr bereits sehr viel Geld in die Hand nimmt, um in Bad Eilsen Kursaal und Kurtheater zum Palais im Park umzubauen, bleibt noch Spielraum für weitere wichtige Investitionen. In diesen Tagen ist die Grundschule in Heeßen eine Baustelle. Verschiedene Maßnahmen sollen dort den Brandschutz deutlich verbessern.

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Durchbruch im Altbau: Bürgermeister Bernd Schönemann (links) und Ingenieur Helmut Göbel am künftigen Ausgang der zweiten Freitreppe.

Quelle: thm

Heeßen/Eilsen. Im zum Lehrerzimmertrakt führenden Flur etwa muss die Notbeleuchtung in der Decke auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, damit selbst im Brandfall eine Mindestmenge an Licht Orientierung bieten kann. Dort wird auch ein Abstellraum mit darin enthaltener Warn- und Elektrotechnik so „gekapselt“, dass er künftig F-90-Anforderungen genügt, wobei die Bezeichnung „F90“ bedeutet: Wände und Türen müssen Feuer 90 Minuten lang standhalten können.

 Beim Gang durch das Schulgebäude scheint „F90“ die Zauberformel der jetzt anstehenden Umbauten zu sein. Im Obergeschoss des Altbaus werden das Treppenhaus und der zu den Klassenzimmern führende Flur mit einer feuerbeständigen Glaswand in F-90-Technik baulich getrennt. Für die Glastür in der Mitte reicht den Vorschriften zufolge allerdings „F30“, warum auch immer. In besagtem Treppenhaus auf Parterreniveau nicht mehr akzeptabel ist dagegen der bislang dort vorhandene Elektro-Schaltschrank. Er wird daher in den Keller des Gebäudes verlegt und dort F-90-gesichert.

 Das bislang offene Treppenhaus im zum Sportplatz gelegenen, noch gar nicht so alten Anbau wird ebenfalls F-90-gekapselt. Auch dort steht – oben angekommen – künftig eine Brandschutzwand aus Glas. Auch die Treppe selbst wird, zwischen den Trittstufen und zu den Seiten hin, brandhemmend verkleidet. Apropos Treppen: Zwei feuerverzinkte Außentreppen bieten künftig von den Obergeschossetagen in Alt- und Anbau schnelle Fluchtwege ins Freie.

 All das ist nicht eben preiswert. Bei einer Baubesichtigung schätzen Bürgermeister Bernd Schönemann und ausführender Ingenieur Helmut Göbel das Gesamtvolumen der Investition auf rund 190000 Euro. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres (11. September) sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.  thm

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