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Hitzige Diskussionen über das Schützenfest

Das leidige Thema Hitzige Diskussionen über das Schützenfest

Den Schützen laufen nicht die Mitglieder weg, der Verein ist finanziell gesund, für das traditionelle Grünkohlessen werden den Verantwortlichen die Eintrittskarten aus den Händen gerissen und ein Förderverein erfüllt zusätzliche Wünsche, die nicht ohne weiteres aus der Vereinskasse bezahlt werden könnten.

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Ehrungen beim Schützenverein: Thorsten Frommknecht (v.l.) überreicht Dieter Wittkowski die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft und Schützenchef Gerd Hasse die Ehrennadel in Gold (60-jährige Treue).

Quelle: möh

Heeßen (möh). Daher könnte der Schützenverein „mit sich und der Welt“ zufrieden sein, wenn nicht das leidige Thema „Schützenfest“ wäre.

 Auch in diesem Jahr plant der Verein am 18. Juni lediglich ein mehr internes Grillfest mit Königsschießen im und am Schützenhaus, wie während der Jahresversammlung der Schützen und des Fördervereins mitgeteilt wurde. Die provokante Frage des amtierenden Schützenkönigs Lothar Blaudszun „Wenn wir nicht mal mehr ein kleines Fest feiern, wollen wir denn überhaupt noch einen Schützenverein?“ sorgte für hitzige Diskussionen. In Kürze soll der Vorstand des Vereins darüber beraten und entscheiden, wie der Termin am 18. Juni gestaltet werden könnte.

 Eigentlich möchte der Verein schon ein größeres Schützenfest feiern, hat aber mit Rückblick in die Vergangenheit große Befürchtungen, dass die Bevölkerung und auch die eigenen Mitglieder nicht entsprechend zum Mitfeiern aktiviert werden könnten.

 „Das ist richtig traurig“, bezeichnete Reinhard Baule-Steinmeyer, der gern wieder ein „vernünftiges“ Schützenfest feiern möchte, die derzeitige vertrackte Situation. Neumitglied Heinz-Günter von Tiesenhausen regte seinerseits an, einen Bürgerkönig wie in Oberkirchen oder Bückeburg ausschießen zu lassen, um dadurch die Beliebtheit des Schützenfestes wieder zu steigern. Da die Jahreshauptversammlung sich nicht einigen konnte, ob und wie ein Schützenfest zu feiern sei, verständigte man sich zunächst auf einen Kompromiss. Und zwar soll der Vorstand zeitnah tagen und eine Entscheidung fällen.

 Erwartungsgemäß gab es beim Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ keine Diskussionen. Thorsten Frommknecht war als Vertreter des Kreisschützenverbandes gekommen, um den Vorsitzenden Gerhard Hasse für 60-jährige Mitgliedschaft im Schützenbund mit der Ehrennadel in Gold und entsprechender Urkunde auszuzeichnen. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Dieter Wittkowski, derzeit amtierender Grünkohlkönig, die Ehrenadel in Silber, natürlich mit Urkunde.

 Einstimmig wiedergewählt wurden stellvertretender Vorsitzender und Pressewart Uwe Meier, Kassenwart Heiner Meier und Schriftführer Michael Sobbe. Neu in den Vorstand kam Frauke Hasse als stellvertretende Kassenwartin. Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Brauchtums der Dorfgemeinschaft und des Schützenvereins, der immer gemeinsam mit den Schützen tagt, bleibt für eine weitere Wahlperiode Lothar Blaudszun.

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