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Im Siek: Kanalsanierung wird noch teurer

Heeßen Im Siek: Kanalsanierung wird noch teurer

Einen Schrecken ohne Ende wird es bei der Kanalsanierung an der Straße Im Siek in Heeßen nicht geben: Die Nachricht vom sich jetzt abzeichnenden Kostenanstieg um weitere 150.000 Euro soll die letzte Hiobsbotschaft dieser Art sein.

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Brösliger Aufbau: Diese Gosse am Fahrbahnrand kann man so nicht lassen.

Quelle: Archiv

Heeßen. Gemeindedirektor Bernd Schönemann trug die schlechte Kunde aus einer am Morgen erfolgten Baubesprechung direkt in die abendliche Gemeinderatssitzung. Dabei entspricht die neue Nachricht der, die schon vor einem Vierteljahr in dem Gremium verkündet worden war: Auch im letzten Sanierungsabschnitt wechselt auf wenigen Metern Strecke immer wieder die Qualität des insgesamt viel zu dünnen Aufbaus der Straße.

Die bei fortlaufenden Messungen ermittelten Asphaltstärken der in den sechziger Jahren angelegten Straße betragen zwischen zehn und 38 Zentimetern, die des Unterbaus – mal aus Mineralgemisch, mal aus Sand und Kies – schwanken zwischen 14 und 38 Zentimetern. Stellenweise beträgt die Gesamtdicke des Fahrbahnkörpers nur 25 Zentimeter. Frostsicher geht anders. Unter den Hochbordanlagen der Gehwege und unterhalb der Gossen hat man eine lediglich fünf Zentimeter dünne Schicht aus Magerbeton vorgefunden, was mehr als mager ist. Hinzu kommt: Die Fugen zwischen den Gossensteinen sind damals nicht verfüllt worden.

Die ursprüngliche Absicht des Gemeinderates, Geld einzusparen, indem man nur dort saniert, wo es nötig ist, geht längst nicht mehr auf. Nötig ist es überall, wie sich durch die fortlaufenden Untersuchungen herausgestellt hat.

Waren zu den Sanierungskosten von 220.000 Euro wegen dreier bereits erfolgter unvermeidlicher Folgeaufträge zuletzt noch einmal knapp 58.000 Euro hinzugekommen, so steigt der Gesamtbetrag nun abermals an. Die Planer vom Ingenieurbüro Kirchner veranschlagen für den flächenhaften Grundausbau der Gemeindestraße Mehrkosten von rund 125.000 Euro. Beim Erneuern von Hochbord und Gosse werden die Kosten vermutlich um 25.000 Euro ansteigen. Durch die neu entdeckten Schadstellen steigt nicht nur der Preis: Die Bauzeit verlängert sich um bis zu sechs Wochen. thm

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