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Internationales Sommerfest gefällt

Kindertagesstätte „Sinai“ Internationales Sommerfest gefällt

„Das Wetter ist heute wie gemalt“, hat die Kindergarten-Chefin Renate Anderten frohlockt. Vielleich hatte Pastor Frederik Blank seine Verbindungen zu Petrus spielen lassen.

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Zum Auftakt des Sommerfestes in der Kita „Sinai“ wird ein Lied gesungen, das Kindern aus unterschiedlichen Ländern gewidmet ist.

Quelle: sig

Heeßen. In jedem Fall konnte das Sommerfest der Kindertagesstätte „Sinai“ in Heeßen bei idealen äußeren Bedingungen ablaufen, was in der Vergangenheit nicht immer möglich war.

Allein schon die Grundidee dieses Festes hatte eine solche Bevorzugung durch den Wettergott verdient. Anderten machte bei der Begrüßung der teilnehmenden Familien deutlich, dass es diesmal ausgesprochen international zugehen sollte. Das passt in unsere Gegenwart, in der Menschen aus vielen Ländern Zuflucht in Deutschland suchen und vielleicht eine neue Heimat finden.

Die Kita-Kinder und ihre Erzieherinnen hießen die kleinen und großen Gäste mit einem Lied willkommen, in dem jeweils in einer anderen Landessprache „Guten Tag“ gewünscht wird. Dazu schwenkten die Jungen und Mädchen Fähnchen dieser Länder.

"Internationale Kinderschar"

„Wir betreuen inzwischen eine recht internationale Kinderschar“, war von der Kita-Leiterin zu hören. Und das spiegelte sich sogar bei dem Speisenangebot wider. Für die Abweichungen von dem sonst Üblichen sorgten die zugezogenen Familien.

Aber wichtiger als die internationale Verpflegung waren für die Kinder die diversen Stationen, an denen sie ihr Geschick sowie ihre Kreativität beweisen konnten oder einfach auch nur Spielfreude zeigen sollten.

Besonders aufmerksam verfolgten die Eltern und Großeltern zum Beispiel das Herstellen von Sandbildern, für die es Muscheln und andere Zutaten gab. Zeitaufwendiger war noch das Bemalen von aus Pappe geschnittenen Figuren in Kindergröße. Das Ergebnis soll mit Klarlack gegen die Unbilden des Wetters geschützt werden.

Um Geschicklichkeit ging es in einem Parcours, der unter anderem eine Wippe enthielt. Ringe zu werfen und Blechdosen mit einem Ball abzuräumen, machte auch Spaß.

Die Suche nach bunten Murmeln im Sandkasten bekam diesmal einen besonderen Sinn. Auf einem Schild war nämlich zu lesen, dass dieser Bereich saniert werden soll. Dort sind Holzplatten und noch etliches mehr marode geworden. „Zusammen mit den Eltern haben wir besprochen, dass die gesamte Anlage saniert werden soll, einiges davon in Eigenarbeit“, berichtete Anderten. Es gab einen Kostenvoranschlag einer Firma, aber dieser lag bei 7000 Euro. Das wäre zu teuer. Vielleicht helfen die Einnahmen aus dem Sommerfest bei diesem Projekt ein Stück weiter.

Guten Zuspruch fand dort auch eine Tombola, bei der es keine Nieten gab. Eine Nachbildung des Eisbären Knut gehörte zu den besonders beliebten Gewinnen. sig

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