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JUZ auf der Kippe

Eilsen / Jugend JUZ auf der Kippe

Das in Heeßen beheimatete Jugendzentrum (JUZ) der Samtgemeinde befindet sich in schwierigem Fahrwasser. Die Zahl der Jugendlichen, die das Angebot dieser Einrichtung nutzt, ist gesunken.

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So eine aktive Gruppe und noch möglichst mehr davon möchte der Leiter des Jugendzentrums, Fruttuoso Piccolo (hinten), an jedem Öffnungstag begrüßen können.

Quelle: sig

Eilsen. Es ist nur noch von zehn bis 20 Stammbesuchern die Rede, die sich im Laufe des Jahres dort immer wieder einfinden. Natürlich gibt es mehrere Gründe, die den Fortbestand des JUZ infrage stellen können.

Dass die demografische Entwicklung dabei eine Rolle spielt, steht außer Frage. Dazu kommt noch als weiterer Gegenspieler: der Ganztagsunterricht der Schulen. Danach bleibt den Kindern und Jugendlichen zunehmend weniger Zeit zu eigenen Freizeitaktivitäten. Schließlich gibt es ja auch noch Sportvereine und andere Gemeinschaften mit ihren (unter anderem musischen) Aktivitäten.

Sich dagegen zu behaupten, ist nicht einfach. Es gibt trotzdem Beispiele, dass es noch immer gelingt, junge Menschen anzusprechen und zum Mitmachen zu gewinnen. Genau darum ging es in der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sportausschusses der Samtgemeinde. Der Leiter des Eilser Jugendzentrums, Fruttuoso Piccolo, räumte ein, dass immer weniger Jugendliche diese Einrichtung aufsuchen. Daran könnten leider auch die Ferienspaßaktionen nichts ändern – selbst wenn dadurch einige zusätzliche Kontakte zustande gekommen sind.

Der Ausschussvorsitzende Harald Bokeloh sieht diese Entwicklung als zunehmend kritisch an. Ihm pflichteten die meisten Ausschussmitglieder bei. Thomas Beckmann und Hartmut Krause sprachen davon, dass dringend gezielte Aktionen nötig seien, um wieder mehr junge Menschen ins JUZ zu holen. Sie nannten Beispiele, wo es gelungen ist, den Abwärtstrend zu stoppen. Der Heimleiter sollte sich einmal dort umschauen und informieren. Auch die Öffnungszeiten sollten unter die Lupe genommen werden. Vielleicht seien die Wochenenden und die Ferienzeiten mehr gefragt.

Ordnungsamtsleiter Andreas Kunde, der den verhinderten Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann vertrat, ließ verlauten, dass die Verwaltung den gesamten Fragenkomplex erörtern und dazu Vorschläge erarbeiten will. In diese Überlegungen werde auch der Heimleiter einbezogen.

Auch aus den Aussagen weiterer Ausschussmitglieder wurde deutlich, dass man den notwendigen Handlungsbedarf sieht und dass man möglichst bald mit Vorschlägen aus der Verwaltung rechnet.sig

So eine aktive Gruppe und noch möglichst mehr davon möchte der Leiter des Jugendzentrums, Fruttuoso Piccolo (hinten), an jedem Öffnungstag begrüßen können.

sig

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