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Klein, aber fein

Heeßener Adventszauber Klein, aber fein

Der Adventszauber „rund um den Biergarten“ des „Heeßer Kruges“ ist auf dem besten Weg, sich einen festen Platz im Terminkalender der Gemeinde zu sichern. Jedenfalls zeigte sich Wirt Marco Schmidt bereits vor Ende des Marktes mit dem Besuch zufrieden.

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Die Kleinsten der Dorfjugend begeistern die Besucher mit ihren Darbietungen.

Quelle: möh

Heeßen. Aber auch die Mitglieder des Gemeinderates fühlten sich bei ihrer ungewohnten Arbeit wohl. Sie standen alle abwechselnd am Zapfhahn und waren damit für die Getränke verantwortlich. Schließlich ging es um einen „guten Zweck“, denn der Erlös von Bratwurst und Getränken wird der Heeßer Dorfjugend gespendet. Kassensturz wurde noch nicht gemacht, aber die letzten Gäste mussten schon auf Bratwurst und Glühwein verzichten. Sie waren schlicht ausverkauft.

 Als klein, aber fein präsentierte sich das Angebot der Aussteller. So glänzte Nicole Mattulat aus Eisbergen, sie war das erste Mal beim Adventszauber, mit ihren selbst gefertigten Seifen und Badesalzen. Sie kauft für beide Artikel nur die Rohmasse, verfeinert sie mit getrockneten Kräutern aus ihrem Garten. Viel Arbeit macht sie sich mit ihren gestrickten Sachen wie kleinen Hüttenschuhen. Mattulat spinnt zunächst das Garn aus Wolle von Alpakas und Schafen, die ihr eine Freundin zur Verfügung stellt. Dann wird gestrickt, was das Zeug hält. „Mir fallen immer neue Ideen ein“, erklärte sie.

Zeit für ein Gespräch unter Freunden: Martin Slawitschek, Katja und Thomas Beckmann sowie Rolf Prasuhn (von links).

Quelle: möh

 Produkte aus dem eigenen Garten verkaufte Günter Fleischfresser aus Heeßen. Neben selbst gebackenen Keksen hatte er Holundersaft, der bei Erkältungen Wunder wirkt, und Weihnachts- sowie Glühweinmarmelade und Brotaufstriche aus Äpfeln, Quitte und Holunder im Sortiment.

 Auf selbst Gestricktes wie warme Socken und Schals sowie Mützen für Kinder und Erwachsene hat sich Melanie Meyer aus Herzebrock spezialisiert. Sie verkaufte ferner lustige Babysöckchen, die sich als Mäuse präsentieren, Puppen, knallrote Teufel und Schlüsselanhänger mit gestrickten Wollfiguren. Erstmalig war der Bad Eilser Weinhändler Erwin Sengebusch mit von der Partie, sodass Besucher testen konnten, welcher Wein ihren für das Weihnachtsessen zusagt.

 Im Vorfeld viel gearbeitet und gebastelt hatte die Heeßer Dorfjugend, die nicht nur mit einem eigenen Stand vertreten war, sondern auch Kaffee und Kuchen verkaufte. Die Truppe begeisterte die Gäste mit Elchmuffins, Futterglocken für Vögel, selbst gebrannten Mandeln und Schoko-Crossies. Ferner verkaufte sie dekorative Schiebkarren und Teelichthalter aus Birkenholz. Ihre Strohsterne und Mistelzweige waren schnell vergriffen. Als der Markt sich seinem Ende zuneigte, zog Dorfjugend-Vorsitzender Martin Slawitschek Bilanz: „Die Kinder und Jugendlichen sind mit dem Verkauf ihrer gebastelten Sachen zufrieden“.

 Die sehr rührige Dorfjugend brachte sich gleich zweimal mit Trachtentänzen ein. Besonders die Kleinsten im Alter von vier bis elf Jahren forderten den Beifall der Gäste hervor. Weihnachtliche Lieder präsentierte der Spielmannszug Ahnsen, sodass der Markttrubel „rund um den Biergarten“ immer wieder mit besonderen Höhepunkten garniert wurde.

 Doch nicht nur der Verkauf der vielen Angebote stand am „Heeßer Krug“ im Mittelpunkt. Viele Gäste freuten sich zudem auf ein Gespräch mit Nachbarn bei Glühwein und Bratwurst. Mancher Gast blieb denn auch länger als geplant. Gespannt sind nun das Pächterehepaar Marco und Christine Schmidt sowie der Gemeinderat auf das Ergebnis des Kassensturzes und darüber, wie hoch die Summe sein wird, die die Dorfjugend in den nächsten Tagen für ihre Nachwuchsarbeit erhält. möh

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