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Königsschießen in Heeßen: Jetzt hat es geklappt

Reinhard Baule-Steinmeyer schafft goldenen Schuss Königsschießen in Heeßen: Jetzt hat es geklappt

Es gab ein riesiges „Hallo“, als der Heeßer Schützenchef Gerhard Hasse den Namen des neuen Königs seines Heimatdorfes ausrief. Und der „Betroffene“ glaubte selbst, nicht richtig gehört zu haben. Erst als seine um ihn stehenden Kameraden kräftig zu applaudieren begannen, setzte sich Reinhard Baule-Steinmeyer in Bewegung.

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Die erfolgreichsten Teilnehmer beim Königsschießen in Heeßen: Gerhard Hasse (von links) mit der Buhmeyer-Trophäe, Achim Melching als König der Könige, Königin Karola Melching und König Reinhard Baule-Steinmeyer.

Quelle: Foto:sig

Heeßen. „Ich bin schon 45 Jahre Mitglied und habe es immer wieder probiert, den Königsschuss zu schaffen, und jetzt hat’s endlich geklappt“, ließ der neue Würdenträger verlauten.

 In allen Ecken des zweiteiligen Festzeltes war zu spüren, dass man die Freude mit ihm teilte. An diesem Tag war ihm in der Tat der beste Schuss mit dem Kleinkalibergewehr über 50 Meter auf die Hirschscheibe gelungen. Als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft von Heeßen, Bad Eilsen und Buchholz war er eigentlich schon lange ein geradezu prädestinierter Anwärter auf den Titel des Schützenkönigs.

 Die ihm zur Seite stehende neue Königin Karola Melching gehört zu einer im Schießsport recht erfolgreichen Familie. Auch sie wurde mit grün-weißer Schärpe und Halskette ausgestattet. Dazu gab es natürlich einen Blumenstrauß. Einen Jugendkönig gab es diesmal allerdings nicht.

 In Heeßen gilt die Regel, dass die amtierenden Majestäten im darauffolgenden Jahr ihren Titel nicht verteidigen dürfen. Deshalb musste Henrik Baule-Steinmeyer, Sohn des neuen Königs, seine Jugendkette abgeben. Der Verein will die kommende Zeit nutzen, um die Nachwuchsarbeit zu intensivieren. „Das ist bei den vielen Angeboten, die Kinder und Jugendliche derzeit haben, gar nicht so einfach“, meinte Vorjahreskönig Lothar Blaudszun. Immerhin ist in Heeßen die Dorfjugend in der Pflege alten heimatlichen Brauchtums sehr aktiv und richtet auch das alljährliche Erntefest aus. Vielleicht finden sich dort künftig Anknüpfungspunkte. Für ein Jahr außer Dienst treten musste natürlich auch die im Vorjahr gekürte Königin Angelika Meier.

 Der für die schießsportlichen Aktivitäten des Heeßer Schützenvereins zuständige Udo Derks musste Hasse einmal bei der Proklamation ablösen, denn der Vorsitzende hatte sich den Wanderpreis des verstorbenen früheren Bürgermeisters Fritz Buhmeier gesichert. Seine 29 Ringe wurden nicht mehr überboten, und so durfte der Schützenchef das Metall-Pferd mit nach Hause nehmen.

 Schließlich gab es noch einen speziellen Damenpokal, den die Sparkasse Schaumburg gestiftet hat. Und den holte sich ebenfalls die neue Königin Karola Melching. Dazu bekam sie eine Anstecknadel in Gold überreicht. Zweite wurde Angelika Meier vor Serena Baule-Steinmeyer. Dafür gab es Nadeln in Silber und Bronze.

 Zusammen mit den Abordnungen der Schützenvereine aus Luhden, Buchholz und Bad Eilsen wurde danach noch kräftig gefeiert. Der Sieg der deutschen Fußballelf sorgte für zusätzliche Ausdauer, große Freude und viel Diskussionsstoff.  sig

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