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„Meine Unterstützung findet das nicht!“

Heeßen / Investor „Meine Unterstützung findet das nicht!“

So kurz nach Halloween scheint der Vergleich noch erlaubt: Als Wiedergänger entpuppt sich das Vorhaben eines Investors, der südlich der Autobahnzufahrt Bad Eilsen an der Bundesstraße 65 einen Autohof errichten möchte.

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Die Autohof-Gegner mobilisieren im Februar 2010 für ihre Infoveranstaltung 250 Zuhörer.

Quelle: thm

Von Thomas Meinecke. Das Ansinnen hatte bereits im Jahr 2010 die Wellen hochschlagen lassen. Letztlich war es abgelehnt worden. Und doch scheint es nicht totzukriegen zu sein, wie Heeßens Gemeindedirektor Bernd Schönemann im Gemeinderat berichtet hat.

 Laut Schönemann hatte die Firma „BuRG“ (Partnerverbund zur Optimierung von Ressourcen und Geschäftsbereichen) mit Sitz in Bad Salzuflen Ende August um einen Gesprächstermin im Rathaus gebeten. Gegenüber ihm, seiner Stellvertreterin Kerstin Döhring und Gemeindebürgermeister Harald Bokeloh hätten die beiden Anfragesteller das Thema „Autohof“ aufgegriffen.

 Schönemann hat auf die Entwicklung der Planung im Jahr 2010 hingewiesen. „Die Räte Heeßens, Luhdens und der Samtgemeinde haben damals mit großer Mehrheit eindeutige Beschlüsse gefasst. Alle waren ablehnend, und damit war das Objekt gestorben.“ Die Gesprächspartner seien offenbar mit der Hoffnung nach Heeßen gekommen, mehr als drei Jahre später eine veränderte Lage vorzufinden. Einer der Gesprächspartner habe einen Plan vorgelegt – aus dem Jahr 2010.

 „Wir haben keinerlei Anhaltspunkte, dass sich die damalige Auffassung der seinerzeit beteiligten politischen Gremien geändert hat“, gaben die Heeßer ihren Besuchern zu verstehen. Schönemann: „Natürlich steht es ihnen frei, schriftliche Eingaben zu machen. Dann müsste sich der Heeßer Rat damit beschäftigen – vorher nicht.“ Und fügte hinzu: „Als die Herren mit diesem alten Plan kamen, habe ich ihnen deutlich gesagt, dass sie mit meiner Unterstützung auf gar keinen Fall rechnen können – das hat mich geärgert.“

 Die „IGEL“-Vereinigung lehnt das Vorhaben nach mehreren Gesprächen ebenfalls ab und hat dies der Samtgemeinde auch schriftlich mitgeteilt.

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