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Schnell rein, schnell weg: In Heeßen geht’s schief

Heeßen / Ermittlungen Schnell rein, schnell weg: In Heeßen geht’s schief

Mehrere Monate haben die Ermittlungen gedauert. Die Federführung hat das Fachkommissariat Bandenkriminalität der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg, einbezogen ist allerdings auch der Kriminalermittlungsdienst Bückeburg.

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Heeßen. Mit vereinten Kräften sind in der Nacht zum vergangenen Montag in Heeßen drei Tatverdächtige nach einem Einbruch in einen Verbrauchermarkt festgenommen worden.

 Gegen die drei Männer, die im Verdacht stehen, für eine Vielzahl von Einbrüchen in Verbrauchermärkte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verantwortlich zu sein, hat das Amtsgericht Oldenburg jetzt Haftbefehl erlassen.

 Die drei Tatverdächtigen sind 21 bis 32 Jahre alt. Sie stammen aus Gelsenkirchen und Moers und sind mit angemieteten schnellen Fahrzeugen – zumeist BMW-Limousinen der 5er-Reihe – auf ihren Einbruchstouren unterwegs gewesen. Zielobjekte sind, wie es den Anschein hat, immer wieder Verbrauchermärkte ein und derselben Handelskette gewesen. Dabei ist es den Tätern wohl wichtig gewesen, dass sich diese Märkte verkehrsgünstig (als Fluchtweg) in Autobahnnähe befinden. Schnell rein, schnell weg – so lässt sich die Arbeitsweise der Verdächtigen beschreiben.

 Im Innern der Märkte haben es die mutmaßlichen Täter jeweils auf Tabakwaren abgesehen. Auch hier ist es ihnen nach Mitteilung der Polizei Bückeburg aufs Tempo angekommen. Das Auslösen der Alarmanlage haben sie, wohl bewusst, in Kauf genommen. Die Täter haben die Zigarettenboxen und -automaten aufgebrochen, blitzschnell möglichst viel Beute zusammengerafft, um nach nur wenigen Minuten mit ihrem schnellen Fluchtfahrzeug davonzurasen.

 Was die Täter nicht gewusst haben: Offenbar seit einiger Zeit schon hat die Polizei ein Auge auf sie gehabt, sind sie von dieser regelrecht „begleitet“ worden. In Heeßen hat sich die Geduld der Fahnder ausgezahlt: Beim Verlassen des Tatortes sind die Verdächtigen den Beamten eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK) direkt in die Arme gelaufen.

 Ihre Beute haben die Tatverdächtigen nach den Einbrüchen vermutlich an einen 37 Jahre alten Hehler aus Essen/Ruhr verkauft, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Bückeburg.

 Bei Durchsuchungsmaßnahmen, die am vergangenen Dienstagmorgen bei den Tatverdächtigen und dem mutmaßlichen Hehler stattgefunden haben, haben Polizeibeamte diverses Beweismaterial und eine größere Summe Bargeld sicherstellen können. Die Ermittlungen dauern noch an. Sie beziehen sich nach Mitteilung der Polizei Bückeburg auf mindestens 30 Einbrüche.  thm

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