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Heeßen Sperrflächen, Warnbaken, Tempo 30
Schaumburg Eilsen Heeßen Sperrflächen, Warnbaken, Tempo 30
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00:16 14.02.2016
Der östliche Teil der Straße „Im Wiesengrund“: Kaum sichtbar ist die Einmündung der Schulstraße. Quelle: thm
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Heeßen

Seit der zeitsparende innerörtliche „Schleichweg“ in Richtung Autobahnauffahrt, Rinteln oder Hameln aufgrund der neuen Verkehrsführung an der Auestraße versperrt ist und die Wiesengrund-Anlieger eine „deutliche Zunahme“ des Verkehrs vor ihren Haustüren beobachten, hat das Problem an Dringlichkeit gewonnen. Ihre diesbezügliche Planung treibt die Gemeinde jetzt voran.

Eine Arbeitsgruppe des Gemeinderates – bestehend aus Gabriele Walz (SPD), Frank Harmening (CDU) und Bürgermeister Harald Bokeloh – hat mittlerweile mögliche Standorte entlang der Straße erkundet, an denen mit Warnbaken versehene Sperrflächen angelegt werden können. Weil diese die Fahrbahn einengen, ließe sich mit ihrer Hilfe der Verkehrsfluss bremsen. Während eines Ortstermins hatte das Trio diese Vorschlagsliste mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde beim Landkreis Schaumburg, der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg und der Gemeindeverwaltung Heeßen abgestimmt.

Nach Ansicht der Behörden darf die sechs Meter breite Fahrbahn auf höchstens vier Meter verschmälert werden, damit die Straße auch weiterhin von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werden kann. Die in die Fahrbahn hineinragenden Buchten sollten im Wechsel auf beiden Seiten der Straße angelegt werden und den befahrbaren Straßenraum so einengen, dass Kraftfahrer, die ein solches Hindernis vor sich haben, bei Gegenverkehr zum Anhalten gezwungen werden.

Der abgestimmte Vorschlag sieht das Schaffen von sechs dieser „Verkehrsbremsen“ vor, auf jeder Straßenseite sollen drei angelegt werden,

 auf der Nordseite in Höhe der Häuser Nummer 3, Nummer 18 und Nummer 24;

 auf der Südseite in Höhe der Häuser Nummer 21, Nummer 29 und Nummer 33.

Die Gemeindeverwaltung regt darüber hinaus an, am westlichen und am östlichen Ende der Straße Im Wiesengrund das Aufstellen vom Tempo-30-Schildern zu beantragen.

Heinrich Meier (CDU) sieht das Vorhaben, wie andere auch, aus zwei Gründen kritisch. Zum einen gab er zu bedenken: Wo gebremst werde, entstehe beim Wiederanfahren Lärm, den es jetzt nicht gebe. Andererseits befürchtet er weitere Verkehrsstockungen dort, wo der Wiesengrund in die Bückeburger Straße einmündet. Zu den Kritikern des Vorhabens gehört auch Gerd Hasse. Wie die in der Vergangenheit vorgenommene Verkehrs- und Geschwindigkeitsmessung zeige, halte sich das Gros der Kraftfahrer an erlaubt Höchstgeschwindigkeit.

Ob der Vorschlag des Rates, einen Antrag beim Landkreis auf Verkehrsberuhigung (sechs Sperrflächen, höchstens Tempo 30) zu stellen, Bestand haben wird, zeigt sich am 18. Februar. Dann berät der Gemeinderat das Thema erneut. thm

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