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Steiniger Weg zum Gütesiegel

"Emmaus"-Kita will Auszeichnung Steiniger Weg zum Gütesiegel

Es ist ein recht langer und steiniger Weg, den die Kindertagesstätte „Emmaus“ derzeit beschreitet. Aber am Ende, in der Regel nach zwei Jahren, steht eine Belohnung – das evangelische Gütesiegel „Beta“, das bundesweit anerkannt ist und den Einrichtungen besondere Qualität bescheinigt.

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Eilsen/Heeßen. Auch wenn Heike Reling, Leiterin der Kindertagesstätte, und ihr Kollege Nicolas Vatbois zu Qualitätsbeauftragten ernannt wurden, kommt auf das gesamte Team zunächst einmal einiges an Mehrarbeit zu. Ist das Gütesiegel einmal verliehen, ist es aber kein Grund für „Emmaus“, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn nach fünf Jahren muss es wieder beantragt werden. Daher gilt die Maxime: „Qualitätsmanagement geht immer weiter.“

 Bevor überhaupt von einer Zertifizierung gesprochen werden könne, muss erst einmal ein Qualitätsmanagement eingeführt sein. Dabei stehe die pädagogische Arbeit und nicht eine Plakette vor der Tür im Mittelpunkt. Um diese Aufgabe zu meistern, gibt es als Hilfestellung das Bundesrahmenhandbuch „Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagements in Tageseinrichtungen für Kinder“, das aufzeigt, wie und womit die Arbeit zum Wohle der kleinen Jungen und Mädchen optimiert werden kann.

 Auf den Prüfstand kommen Dienstplan, Kontakt zu Eltern und Träger, bestimmte Vorschriften und auch Themen, nach denen in den einzelnen Gruppen gearbeitet werden soll. Dabei sei es besonders wichtig, auch das zu verdeutlichen und hervorzuheben, was speziell in der Kindertagesstätte geleistet werde, betonte Heike Rehling.

 Als Erfolgsfaktoren für die Einführung und Umsetzung des Qualitätsmanagements sieht Rehling, alle Mitarbeiter von Anfang an in die Planung und Umsetzung einzubeziehen. Ferner müsse bereits im Vorfeld eine systematische und realistische Zeit- und Umsetzungsplanung, die herausfordere, aber dennoch nicht überfordere, festgelegt werden. Unterm Strich garantiere das Qualitätsmanagement auch ein „einfacheres, geregeltes und zielorientiertes Arbeiten“ für alle „Emmaus“-Mitarbeiter. Die Kinder würden davon ebenfalls profitieren.

 Bevor das Ziel „Evangelisches Gütesiegel“ erreicht ist, gibt es für die „Emmaus“-Qualitätsbeauftragten Heike Rehling und Nicolas Vatbois sowie ihrem Team viel zu tun. Die Verantwortlichen sind sich aber sicher, in zwei Jahren das evangelische Gütesiegel „Beta“ verliehen zu bekommen. möh

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