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Zelt platzt aus allen Nähten

Erntefest in Heeßen Zelt platzt aus allen Nähten

Wenn die roten Röcke fliegen und die Dorfjugend Heeßen ihr Erntefest feiert, herrscht schon seit vielen Jahren „Kaiserwetter“ im Dorf – und es wird immer ein bemerkenswerter Umzug mit vielen Tanzstationen geboten.

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Tolle Stimmung, volles Haus: Beim Tanz rund um die Erntekronen gehtes rund.

Quelle: möh

Und diese Regel bestätigte sich auch am Sonntag wieder.

 Das Festzelt vor dem Schützenhaus platzte aus allen Nähten, als die Trachtentänzer traditionell mit ihren Erntekronen einzogen. Sie gaben noch einmal eine Probe ihres Könnens, und Magd Sarah Büscher sowie Knecht Michael Eichhorn präsentierten die traditionelle Ernterede mit vielen Anekdoten aus dem vergangenen Jahr. Das Fazit des Dorfjugend-Vorsitzenden Martin Slawitschek: „Es war wieder einmal ein tolles Fest.“

 Neuer Rekord auch bei der Beteiligung am Festumzug durch die Samtgemeinde: 29 geschmückte Festwagen, so viele wie nie zuvor, formierten sich auf dem Hof des Erntebauern Nils Steinmeier in Luhden. Besonders stolz zeigte sich Slawitschek, dass aus den Reihen der Dorfjugend sogar 36 Kinder und Jugendliche mit drei eigenen Festwagen mit von der Partie waren.

 Dazu erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann an die Adresse der Dorfjugend: „Es ist absolut super, was ihr leistet.“ Vielleicht, so Schönemann, könnte sich der Name ändern in „Dorfjugend der Samtgemeinde Eilsen“, weil doch aus allen Dörfern Mitglieder vorhanden seien. Gerd Hasse als stellvertretender Heeßer Bürgermeister gab seinem Kollegen gleich Kontra, denn: Die heimische Jugend sei zwar „weltoffen und reiche allen die Hand“, aber die Tradition solle doch bitteschön erhalten bleiben. Hasse: „Was wäre die Gemeinde ohne ihre Dorfjugend?“

 Als inoffizieller Vertreter der Eltern der Kleinsten in der Dorfjugend bedankte sich Frank Bartling für die Super-Arbeit, die Lena Wecke, Anika Beißner, Natalie Borgstedt-Kresse und Elisabeth Schneeweiß mit dem Nachwuchs leisten.

 Diakon Ingmar Everding richtete als Vertreter der Kirchengemeinde ebenfalls einige Worte an die Festteilnehmer und erklärte, man dürfe sich freuen und auch danken, „dass wir in diesem Land Frieden haben“.

 Übrigens: Getanzt wurde an den einzelnen Tanzstationen in den Dörfern der Samtgemeinde und im Festzelt nach Livemusik, für die Jürgen Kruse mit seinem Akkordeon zuständig war. möh

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