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Luhden 50 Fehlalarme in einem Jahr
Schaumburg Eilsen Luhden 50 Fehlalarme in einem Jahr
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00:17 10.01.2018
Ortsbrandmeister Thomas Hahne (von links), Rudolf Künnecke, Jörg Brandt und Vize-Ortsbrandmeister Frank Wolf. Quelle: möh
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Luhden

Dirk Dehne, stellvertretender Abschnittsleiter Süd, bezeichnete den Begriff „Fehlalarm“ sogar als Unwort des Jahres. Es gehöre schon viel Engagement dazu, bei diesen „vergeblichen“ Einsätzen nicht die Motivation zu verlieren. Sein Appell an die Aktiven der Feuerwehr: „Seid tapfer und haltet durch.“ Die heimische Ortswehr musste im vergangenen Jahr allein 50 Mal ausrücken und dann feststellen: Fehlalarm. So bedankte sich auch Ortsbrandmeister Thomas Hahne bei seinen Einsatzkräften, die immer und zudem auch hoch motiviert zur Stelle seien, wenn es notwendig sei.

Seit 40 Jahren aktiv

Diese Auszeichnung findet nicht alle Tage statt: Der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Wolf ist seit 40 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Für sein besonderes Engagement und seine ausgezeichnete Initiative ehrte ihn während der Hauptversammlung im Saal der Gastwirtschaft Thies der Feuerwehr-Landesverband mit dem Ehrenzeichen mit Goldrand. Gleichzeitig erhielt er außerdem noch eine Urkunde, die Innenminister Boris Pistorius persönlich unterschrieben hat. Dirk Dehne von der Kreisfeuerwehr überreichte dem Jubilar Plakette nebst Urkunde und sprach ihm auch die Glückwünsche des Kreisverbandes aus.

Ortsbrandmeister Thomas Hahne zeichnete seinerseits einige Jubilare für langjährige passive Treue zur Ortsfeuerwehr aus. Die entsprechenden Nadeln und Urkunden überreichte er Jörg Brandt, Rudolf Künnecke für 25-jährige passive Mitgliedschaft. Christoph Hose und Heinrich Schwarze sind seit 40 Jahren passive Mitglieder.

75 Einsätze

Insgesamt 75 Einsätze fuhr die Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr. Sie löschte unter anderem zwei Großbrände (Bus und Wohnmobil) auf der A2, kam zur Hilfe, weil ein Wohnungseigentümer die Pfanne auf dem Ofen vergessen hatte und der Rauchmelder „Randale“ machte, befreite ein Kind, das sich mit seinem Fuß in einem Spielgerät im Ramba Zamba verhedderte, half bei Wasser im Keller und beseitigte umgestürzte Bäume. Zudem unterstützte die Feuerwehr einen Rettungswagen, der nach einem kleinen Unfall auf Schnee nicht mehr aus eigener Kraft vorwärtskam.

Recht schnell bekommt die freiwillige Feuerwehr nun eine Wärmebildkamera. Wie Gemeindebrandmeister Hartmut Krause beim Treffen erklärte, habe er gehört, dass die Preise zum 1. Februar angehoben werden sollten. Daher werde er, da die Entscheidung für den Kauf bereits offiziell gefallen sei, die Kamera nun kurzfristig bestellen.

Sammlung der Weihnachtsbäume

Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr nicht mehr von der Feuerwehr abgeholt, sondern müssen am Samstag, 13. Januar, ab 10 Uhr zum Feuerwehrgerätehaus in Luhden gebracht werden. Dort werden die Kameraden die Bäume umgehend schreddern, wie Ortsbrandmeister Thomas Hahne mitteilte. möh

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