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Am 17. September ist Eröffnung

Luhden / „Ramba Zamba“ Am 17. September ist Eröffnung

Sven Nottmeyer, Bauherr der ersten Indoor-Kinderspielwelt im Schaumburger Land, hat die zwei letzten Geheimnisse um das neue Family-Entertainment-Center „Ramba Zamba“ am Hainekamp gelüftet: den Eröffnungstermin und die Eintrittspreise.

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Malerarbeiten an der Empore: Sie wird bis zu 130 kleinen und großen Besuchern Platz zum Essen bieten. Darunter entsteht der 100 Quadratmeter umfassende „Toddler“-Kleinkindbereich. © tw

Luhden (tw). „Das über 2000 Quadratmeter große ‚Ramba Zamba‘ geht am Samstag, den 17. September, ab 11 Uhr mit einer Eröffnungsparty an den Start“, sagt Nottmeyer; ab diesem Tag sind auch die Bowlingbahnen wieder geöffnet. Am Laufen gehalten wird der Betrieb von mehr als zehn Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit.

Diejenigen, die Aufsicht führen werden, haben nach Aussage des Investors alle eine Ausbildung in Erster Hilfe für Kinder – obwohl man sich in der fast durchweg aus Schaumstoff, Gummi und Matten bestehenden Spielwelt faktisch nicht bös verletzen kann. Zur Sicherheit trägt auch bei, dass die frühere Racket- und jetzige „Ramba Zamba“-Halle ihren über die Grenzen des Landkreises hinaus geschätzten Sport- und Schwingboden behalten hat.

Das, was Kinder und Erwachsene für die Kinderspielwelt an Eintritt zahlen müssen, ist nach Dafürhalten nicht nur des Investors „wirklich moderat“: „Für Kinder kostet der Spielspaß 6,50 Euro, für Erwachsene sogar nur 2,50 Euro“, sagt Anlagenmanager Thomas Schneider. Eine Zehnerkarte soll für 58 Euro erhältlich sein. „Kleinkinder bis zum Alter von zwei Jahren kommen gratis rein.“ Geöffnet haben wird das „Ramba Zamba“ täglich ab 14.30 Uhr, am Wochenende und in den Ferien auch früher.

Nicht wenige Kinder sollen nach bereits die Termine für ihre Geburtstagsfeiern um Wochen, ja Monate nach hinten verlegt haben – nur, um zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden im „Ramba Zamba“ Party machen zu können. Sie wird es umso mehr freuen, „dass wir die Buchungen für diese Kindergeburtstage bereits in Kürze entgegen nehmen werden“, so Nottmeyer. Gebucht werden kann auch auf www.ramba-zamba-schaumburg.de, die ebenfalls in Kürze freigeschaltet werden soll.

Derweil hat der TÜV das acht Meter hohe XXL-Kinderspielgerüst der niederländischen Firma European Leisure Industries, Herzstück der früheren Rackethalle, abgenommen; es besitzt einen „Wasserfall“ aus vier jeweils 30 Meter langen Rutschbahnen und vier „Fun-Shooter“, auch „Air-Kanonen“ genannt.
Abgenommen hat der TÜV auch den angeschlossenen Spider-Tower und das benachbarte Trampolin, dessen sechs Sprungtücher alle von Sicherheitsnetzen umgeben sind.

Die letzten Handgriffe der unter Regie von Architekt Gerhard Köster unter Hochdruck tätigen 30 Arbeiter gelten nun der Empore, die bis zu 130 Steppkes Platz zum Essen bietet und dem darunter liegenden etwa 100 Quadratmeter umfassenden „Toddler“-Kleinkindbereich; dort können sich schon Einjährige vergnügen.

Bereits eingetroffen sind die zwei Rennwagen, zwei Motorräder und das Quad, mit denen die Steppkes am Fuße des Riesengerüsts ihre Runden drehen können. „Sie werden von nicht brennbaren Gelbatterien angetrieben. Das Tempo, das die Fahrzeuge laufen, können wir ebenso einstellen wie dasjenige, mit denen die Kinder auf der Riesenrutsche unterwegs sind“, berichtet der Investor.

Letzteres geht über Spezialsprays, mit denen die Rutsche stumpf oder glatt und damit langsam oder schnell gemacht werden kann. Gas gegeben wird bei den Fahrzeugen mit dem Pedal; nehmen die Kinder den Fuß runter, bremsen sie automatisch. Rennwagen, Motorräder und Quad kommen nach einer festgelegten Anzahl von Runden selbst zum Stehen. So soll gewährleistet werden, dass nicht immer dieselben Knirpse die begehrten Renner mit Beschlag belegen.

Für die Fußballfans unter den Männern wird es derweil schwer werden, die lieben Kleinen der Mutti aufs Auge zu drücken, um zu Hause vorm Fernseher das Live-Spiel des Bundesliga-Lieblingsvereins zu verfolgen. „Im Bistrobereich des Ramba Zambas“, sagt Nottmeyer, „werden wir nämlich Sky-TV haben.“ Zudem gibt’s diverse Internetplätze. Doch all das ist natürlich nur Beiwerk. „Insbesondere die Kinder“, sagt Schneider, „sollen und werden bei uns nicht vor den Mattscheiben sitzen, sondern stattdessen ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben – und dabei spielerisch viel für die Entwicklung ihrer Motorik tun.“

Klar ist derweil schon jetzt: Für nicht wenige Eltern dürften die 2,50 Euro, die sie selbst als Eintritt zahlen müssen, gut angelegt sein. Denn das Klettern und Rutschen wird ihnen mindestens ebenso viel Spaß wie ihren Sprösslingen machen. Nottmeyer hat beides im Zuge der Bauabnahme selbst ausprobiert. Und so dürfte nach dem 17. September auch der eine oder andere Ältere in den „Ramba Zamba“-Seilen hängen. Dass er das natürlich nur tun wird, um auf den Sohn oder die Tochter acht zu geben, wollen wir ihm gerne glauben – nicht wahr?

• Kontakt: Ramba Zamba, Luhden, Hainekamp 1, Telefon (05722) 84777.

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