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Angestellte mit Revolver bedroht

Trio überfällt Penny-Markt in Luhden Angestellte mit Revolver bedroht

Der Penny-Markt an der Dorfstraße in Luhden ist am späten Montagabend Ziel eines Raubüberfalls gewesen. Drei maskierte Täter hatten zwei Mitarbeiterinnen unter anderem mit einem Revolver bedroht, gefesselt und die Herausgabe des Tresorschlüssels erzwungen. Mit einem Bargeldbetrag in unbekannter Höhe konnten sie unerkannt entkommen.

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Luhden. Wie die Polizei Bückeburg weiter mitteilt, hat sich der bewaffnete Überfall gegen 21 Uhr während der normalen Öffnungszeit des Marktes ereignet. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war einer der Täter kurz vor dem Überfall als „einkaufender Kunde“ im Laden. Wie die Polizei vermutet, wollten die Täter auf diese Weise das Geschehen innerhalb des Marktes auskundschaften und sich ein Bild machen von der Zahl der noch anwesenden Angestellten und Kunden.

 Kurz vor Ladenschluss erschien dieser Mann – inzwischen maskiert – in Begleitung zweier weiterer Männer, die ihre Gesichter hinter Sturmhauben verbargen. Einer war mit einem Revolver bewaffnet, der andere trug eine rote Brechstange. Im Geschäft befanden sich zu diesem Zeitpunkt offenbar nur zwei weibliche Angestellte, Kunden waren nicht mehr im Laden.

 Die Täter zwangen die 56-jährige Angestellte aus Bad Eilsen und ihre 21 Jahre alte Kollegin aus Rinteln, sich auf den Boden zu legen. Dann fesselten sie die beiden an Händen und Füßen mit Kabelbindern. Danach forderten sie die Gefesselten auf, ihnen den Tresorschlüssel auszuhändigen – was auch so geschah.

 Mit dem Schlüssel konnten die Täter den Tresor des Supermarktes öffnen. Darin befand sich ein Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe. Diesen nahmen die Täter an sich. Den genauen Beutebetrag mochte Polizeisprecher Matthias Auer gestern auf Anfrage nicht mitteilen.

 Im Tresor befand sich ein weiteres verschlossenes Tresorfach. Dafür hatten die Angestellten keinen Schlüssel. Die Täter versuchten daher, dieses Fach mit der Brechstange zu öffnen. Allerdings misslang ihnen dieses Vorhaben.

 Danach verließen die Täter den Supermarkt und verschwanden. Unbekannt ist, in welche Richtung sie sich auf und davon machten. Unbekannt ist auch, ob sie zu Fuß, mit Fahrrädern oder mit motorisierten Fahrzeugen flohen. „Es könnte ja sogar sein, dass draußen auf dem Parkplatz ein Fahrzeug auf sie wartete – vielleicht sogar mit einem vierten Täter“, stellte Auer eine Überlegung in den Raum.

 Nachdem eine der beiden gefesselten Frauen sich hatte befreien und die Polizei benachrichtigen können, wurde eine Großfahndung eingeleitet. Die jedoch verlief ergebnislos.

 Die Ermittlungen schreiten voran. Derzeit wird vorhandenes Spurenmaterial ausgewertet, denn die Täter haben unter anderem Gegenstände berührt und Fingerabdrücke hinterlassen.

 Der Täter, der als Erster noch unmaskiert den Markt betreten hatte, wird als südländischer Typ von dicker Statur beschrieben. Er trug einen Kinnbart und sprach, wie die beiden anderen Täter, akzentfrei Deutsch. Er soll etwa 27 Jahre alt und zirka 1,80 Meter groß gewesen sein. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke, einer grauen Jogginghose, einer schwarzen Schirmmütze und weißen Turnschuhen. Auffällig war sein weißes Mobiltelefon der Marke Samsung.

 Der mit dem Revolver bewaffnete Täter war schlank und hatte auffallend gelbliche Augen. Er war etwa 20 Jahre alt und rund 1,70 Meter groß. Bekleidung: schwarze Jacke, dunkelrote Hose, schwarze Sturmhaube, dunkle Handschuhe.

 Der dritte Täter trug eine rote Brechstange, war schlank, etwa 20 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß. Bekleidung: schwarze Jacke, schwarze Sturmhaube, dunkle Handschuhe. Hinweise zu den Gesuchten und zu einem möglichen Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei Bückeburg, Telefon (05722) 95930, entgegen. thm

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