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Auge auf 329 Hydranten

Wasserentnahmestellen müssen auch im Winter funktionieren Auge auf 329 Hydranten

 Es ist nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern dient auch der Prävention: Die Überprüfung der Hydranten, die dann auch gleichzeitig winterfest gemacht werden. Den Anfang der recht umfangreichen Aktionen, die in Eilsen notwendig sind, machte jetzt die Freiwillige Ortsfeuerwehr Luhden.

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Im Gespräch mit Obernkirchen

Hier überprüfen die Luhdener Brandschützer den Hydranten direkt an ihrem Feuerwehrgerätehaus.

Quelle: möh

Luhden/Eilsen. In drei Trupps aufgeteilt, kontrollierten die Wehrmänner 79 Wasserentnahmestellen in Luhden und Schermbeck sowie 68 im Bereich der Gemeinde Heeßen. Fazit: Alles in Ordnung, die dunkle Jahreszeit mit Eis und Schnee kann kommen. Insgesamt sind in der Samtgemeinde 329 Hydranten vorhanden. Als kleine Anerkennung für die Arbeit, verantwortlich zeichnete der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Wolf, wartete auf die Brandschützer ein leckeres Frühstück in ihrem Feuerwehrgerätehaus. Die Teams der Ortswehr waren mit entsprechenden Karten unterwegs, in denen alle Hydranten verzeichnet sind. Schließlich durfte keine Wasserentnahmestelle vergessen werden, denn bei einem Brandeinsatz ist es für die Wehren enorm wichtig, ohne Verzögerungen auf Löschwasser zurückgreifen können. Die Deckel der in der Samtgemeinde hauptsächlich vorhandenen Unterflurhydranten schließen mit dem Boden ab. Daher müssen die Abdeckungen jetzt im Herbst in vielen Fällen zunächst von Moos, Gras oder einfach Dreck befreit werden, bevor die Überprüfung beginnen kann.
Jeder Deckel einer Entnahmestelle wird geöffnet, und die Wehrmänner kontrollieren nicht nur, ob Wasser sofort kommt, sondern auch, ob es vernünftig wieder abläuft. Wo es notwendig ist, wird ein Kunststoffeinsatz in das Loch gelegt, um zu verhindern, dass der Deckel des Hydranten einfriert. „Diese Einsätze“, so Frank Wolf, „haben sich in der Vergangenheit bewährt, da sie überaus widerstandsfähig sind und daher auch nicht in jedem Jahr erneuert werden müssen.“ Pro Hydrant rechnen die Brandschützer mit einer Überprüfungszeit von maximal fünf Minuten. Stellen die Aktiven an den Wasserentnahmestellen jedoch Mängel fest, die nicht gleich an Ort und Stelle beseitigt werden können, werden sie aufgeschrieben und an die Samtgemeinde weitergeleitet. In der Regel wird der Bauhof aktiv und bessert die Schäden aus. Ist aber auch dieser überfordert, müssen Fachfirmen eingeschaltet werden.
Hydranten werden noch überprüft in:
Ahnsen, Sonnabend, 12. November, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.
Beim Überprüfen können sich in den Wasserleitungen Ablagerungen lösen, die das Wasser kurzfristig braun färben, nach Auskunft der Stadtwerke sind sie ungefährlich. Nach kurzem Durchspülen sollte klares Wasser wieder zur Verfügung stehen. Falls nicht, so wird empfohlen, sich bei den Stadtwerken zu melden, Telefon (0 57 22) 2 80 10.

Von Cord-Heinrich Möhle

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