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Ausschuss begutachtet Abflussrinnen

Grabenkämpfe Ausschuss begutachtet Abflussrinnen

So schön die Hanglage des Dorfes sonst auch ist – wenn’s von oben kräftigt „schüttet“, dann schießen wahre Sturzbäche nach unten. Wohl dem, der den Pflegezustand seiner Gräben im Auge behält. Der Bau- und Umweltausschuss des Luhdener Gemeinderates begibt sich deshalb regelmäßig auf Inspektionstour.

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Luhde (thm). Die neuralgischen Punkte hat das Gremium der Reihe nach inspiziert. An einigen Stellen entdeckten die Politiker tatsächlich auch Handlungsbedarf. Zum Beispiel im Bereich zwischen der Mothe und dem Friedhof, wo Wildwuchs und hangabwärts gespültes Sediment das Fassungsvermögen eines Grabens erheblich reduziert haben. Ein unter der Fahrbahn hindurchgeführtes Rohr ist zur halben Höhe versandet. Dort und an einigen anderen Stellen, wo die Politiker ähnliches Verstopfungspotenzial ausgemacht haben, sollen die Gräben bei Gelegenheit wieder durchgängig gemacht werden. Im Haushalt der Gemeinde ist für solche Arbeiten ohnehin eine Sammelposition von 2000 Euro pro Jahr fest eingeplant.
Bisweilen wird Niederschlagswasser auch in Regenrückhaltebecken gesammelt. Folglich nahm die Ratsabordnung auch diese in Augenschein, zum Beispiel das an der Kreuzung von Nord-Süd-Straße und Hainekamp. Mit dem Auffangbecken ist alles in Ordnung, aber der Zaun rundherum ist altersschwach. Er soll erneuert werden. Damit ein Bagger aufs Gelände fahren kann, wenn das Becken entschlammt werden muss, hatte die Verwaltung eine Toranlage von drei Meter Breite eingeplant. „Zu wenig“, befand ein Ausschussmitglied – das sei heute die Standardbreite von Baggern. Schon gestern früh hatte die Verwaltung entschieden: Das neue Tor wird vier Meter breit.
Die Straßen Hainekamp und Im Felde werden von Brummifahrern zunehmend als Parkplatz benutzt. Früh am Morgen rauscht die Transportkolonne dann übers Bolfeld und die Nord-Süd-Straße in Richtung der B 83. Was die Anlieger ärgert. Die Idee, am Bolfeld einen Wendehammer zu errichten, wurde verworfen. Die Lastwagenfahrer führen vermutlich lieber geradeaus als zu wenden, so die Überlegung – mithin lohne sich die Investition wohl nicht.

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