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Beim Atemschutz besser werden

Luhden Beim Atemschutz besser werden

Nach einer Explosion werden in der brennenden Fahrzeughalle der Firma Rabe am Hainekamp im Umfeld austretender Gefahrstoffe mindesten drei Personen vermisst – das ist die Ausgangslage einer Großübung, zu der die vier Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen am Dienstagabend alarmiert worden sind.

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Luhden. Alarm wird um 19.21 Uhr ausgelöst. Sechs Minuten später kommt das erste Einsatzfahrzeug vor Ort an, kurz danach alle weiteren. Ein Zweiertrupp dringt unter Atemschutz in das völlig verrauchte Gebäude ein. Nach 15 Minuten trägt er den ersten Vermissten nach draußen, kurz darauf den zweiten und dritten. Gerade noch rechtzeitig, denn der Zeitraum von 18 Minuten nach Alarmierung gilt unter Fachleuten als kritische Grenze. Zwischenzeitlich ist die Versorgung mit Löschwasser an drei Stellen aufgebaut worden. Auf der K8 wird der Verkehr um den im Kreuzungsbereich mit dem Hainekamp liegenden Hydranten herumgeleitet. Mit Ventilatoren wird der Rauch (Kunstnebel wie in Discotheken) aus dem Gebäude herausgeblasen.

Firmenchef Dietmar Rabe ist überrascht, wie schnell die Einsatzkräfte vor Ort gewesen sind und wie und routiniert sie vorgehen. Seine Gattin Bettina hat sich als „Vermisste“ zur Verfügung gestellt. „Die haben das großartig gemacht“, lobt sie ihre „Retter“. „Auch die persönliche Ansprache und die Erläuterungen, was die jetzt mit mir machen – ich glaube schon, dass mich das im Ernstfall beruhigen würde.“

Die Manöverkritik von Übungsleiter Andreas Mohr fällt positiv aus. Nur die Vermisstenrettung hätte schneller klappen müssen: „Wir hatten nur einen Atemschutztrupp, da müssen wir besser werden.“ thm

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