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Bequemlichkeit ist ein Problem

Parkplatzproblematik „Ramba Zamba“ Bequemlichkeit ist ein Problem

Mit großer Verwunderung hat Anja Eckert der Lokalpresse entnommen, dass dem von ihr und ihrem Ehemann geführten Bowling-Center/Spielparadies „Ramba Zamba“ seitens einiger Mitglieder des Luhdener Gemeinderates vorgeworfen wird, nicht ausreichend Besucherparkplätze vorzuhalten. Die Unternehmerin weist darauf hin, dass die Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

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Die Parksituation am „Ramba Zamba“ ist Gegenstand kontroverser Diskussionen im Rat der Gemeinde Luhden. Im Hintergrund zu sehen: die Unternehmen Proxowell und Nottmeyer, wo den Besuchern des Bowling-Centers/Spielparadieses zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen.

Quelle: wk

LUHDEN. Ebenso ist sie erstaunt darüber, dass die derzeitige Parksituation am Standort Hainekamp, in dem die Besucher die Autos entlang der Fahrbahn abstellen können, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko insbesondere für Kinder darstellen soll, deretwegen auch die Ausweisung eines „absoluten Halteverbots“ (auf nördlicher Straßenseite) diskutiert wird.

Besuchern ist bewusst, das sich dort Kinder bewegen

Seit sechs Jahren gebe es nun schon das „Ramba Zamba Kids Schaumburg“, und trotz der vielen Kinder, die zum Spielen in den Indoor-Park kommen, habe sich auf dieser Straße bislang nicht ein einziger Unfall ereignet, sagt Eckert. Denn zum einen handele es sich bei den meisten Leuten, die dort während der Öffnungszeiten des „Ramba Zamba“ entlangfahren, um Besucher des Hauses, denen bewusst sei, dass dort Kinder ein- und ausgehen. Zum anderen werde auch deshalb langsam – teilweise sogar nur in Schrittgeschwindigkeit – gefahren, weil eben rechts und links der Straße parkende Autos stehen. Und als Autofahrer müsse man daher damit rechnen, dass auch mal Kinder zwischen den Fahrzeugen hervorlaufen können.

Würde im Hainekamp dagegen auf der einen Fahrbahnseite ein „absolutes Halteverbot“ gelten, wäre die Straße optisch breiter, sodass dann entsprechend schneller gefahren werden würde, prognostiziert Eckert. Unabhängig davon wäre solch ein Halteverbot auch „mit Sicherheit nicht förderlich fürs Geschäft“.

Und überhaupt: „Wenn ich weitere Parkplätze hätte, würde ich ja welche zur Verfügung stellen“, sagt die Unternehmerin. Dabei weist sie darauf hin, dass auf dem Betriebsgelände alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind: Auf der Ost-, Süd- und Westseite des Grundstückes gibt es bereits Parkflächen, während der nördlich des Gebäudes vorhandene Grundstückstreifen als Feuerwehrzufahrt frei bleiben muss.

80 zusätzliche Parkplätze

Darüber hinaus biete das „Ramba Zamba“ seinen Besuchern mehr als 80 zusätzliche Parkplätze auf dem ebenfalls im Hainekamp gelegenen Firmengelände der beiden Unternehmen Proxowell und Nottmeyer, betont Eckert. Diese Parkplätze würden auch durchaus genutzt, wobei manchen Besuchern die rund 100 Meter Fußweg, die damit verbunden sind, allerdings zu weit seien. Und dann werde stattdessen eben, weil es bequemer ist, auf der Straße vor dem „Ramba Zamba“ geparkt.

Trotzdem habe das Unternehmen erst vor Kurzem ein großes Schild aufgestellt, mit dem deutlicher als zuvor auf diesen Zusatz-Parkplatz hingewiesen wird. Der im Gemeinderat kontrovers diskutierten Überlegung, auf nördlicher Seite des Hainekamp (zwischen Knets Kamp und Nord-Süd-Straße) einen rund 290 Meter langen Gehweg anzulegen, auf dem die (kleinen) Besucher des Bowling-Centers/Spielparadieses gefahrloser von A nach B gelangen können, steht Eckert durchaus offen gegenüber: Dazu kenne sie zwar keine Details, sofern aber entlang des Bürgersteiges weiterhin am Fahrbahnrand geparkt werden dürfe, würde dieser Gehweg sicherlich mehr Sicherheit bieten. Allerdings sei durch die Anlage eines Bürgersteiges nicht automatisch gewährleistet, dass dieser auch tatsächlich genutzt wird.  wk

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