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Die Plätze werden mit fünf Tonnen Rotgrand fit gemacht

Luhden / Tennisspieler Die Plätze werden mit fünf Tonnen Rotgrand fit gemacht

Die Tennisspieler des Luhdener SV bereiten die neue Saison vor. Sobald es das jetzt noch nasskalte Wetter zulässt, sollen die beiden Plätze spielfähig hergerichtet werden.

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Kai Alack

Luhden. Luhden (sig). Dafür werden eigens fünf Tonnen neuer Rotgrand bestellt. Mit den anstehenden Arbeiten wollen die Luhdener eine Vertragsfirma beauftragen.

 Wenn die Vereinsmitglieder mit einem solchen Unternehmen eine Vereinbarung für gleich mehrere Jahre treffen, können die Kosten gesenkt werden. Diese Chance lässt sich die Tennissparte des LSV nicht entgehen. Bevor der Fachbetrieb aber an die Arbeit geht, soll in Eigenarbeit noch das Blattwerk aus dem vergangenen Herbst beseitigt werden.

 An den Bäumen und Sträuchern der Außenanlage ist am vergangenen Donnerstag der von Spartenleiter Kai Alack bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Vereinshaus angekündigte Radikalschnitt erfolgt. Für diese Arbeit hat der LSV einen kompetenten Partner gefunden, aber beim Entsorgen war der Beistand von Helfern erforderlich.

 Einen neuen Anstrich sollen im kommenden Frühjahr alle Holzelemente beim Vereinshaus erhalten; außerdem muss noch der Metallzaun repariert werden. Für notwendige Ersatzbeschaffungen im und am Haus ist allerdings der Hauptverein als Eigentümer des Gebäudes zuständig, das auch von anderen Abteilungen für ihre Zusammenkünfte genutzt wird.

 Eine große Sorge bleibt der Tennissparte erspart: Kai Alack übernimmt trotz zahlreicher weiterer Verpflichtungen auch in Zukunft die Leitung der Tennissparte. Dafür wartet ein anderes Problem auf eine baldige Lösung: Es muss ein neuer Sportwart gefunden werden. Der bisherige Amtsinhaber Manfred Habermann kümmert sich zwar noch um die Mannschaftsmeldungen für die neue Spielzeit, will dann aber aufhören. Er hinterlässt eine Lücke, die dringend wieder geschlossen werden muss.

 Ein Herrenteam und mehrere Nachwuchsmannschaften werden im laufenden Jahr an den Start gehen. Bei den Damen klappt das nicht, weil vornehmlich der Studienbeginn nach dem Ende der Schulzeit im Wege steht.

 Kim Alack, der Bruder des Luhdener Spartenleiters, wird seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortsetzen. Allerdings ist er künftig vermehrt auf die Unterstützung der Eltern bei der Betreuung der Kinder angewiesen. Da geht es zum Beispiel um die Begleitung bei Spielen und Auswärtsfahrten. Aus diesem Grund soll vor dem Beginn der Sommerrunde ein Elternabend abgehalten werden.

 Dass sich am Spielsystem einiges ändern wird, hat sich inzwischen unter den Mitgliedern herumgesprochen. Dritte Sätze gibt es künftig nicht mehr. Beim Unentschieden schließt sich ein Match-Tiebreak an, bei dem bis zum zehnten Punkt gespielt wird. Das soll den Wettbewerb attraktiver machen und außerdem auch noch Spielzeit einsparen. Über die Klasseneinteilung entscheidet künftig die Region Weserbergland und nicht mehr wie bisher eine Kreisinstanz.

 Last, but not least hat der Verein die Anschaffung neuer T-Shirts für alle Aktiven ins Auge gefasst. Vielleicht, so die Hoffnung der Tennisfreunde, findet man dafür noch einen Sponsor. Das dürfte auch den Schatzmeister des LSV, Reiner Wömpner, freuen. Er kümmert sich zusätzlich um die Kasse der Tennissparte.

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