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Die ganze Freizeit auf Film gebannt

Swonez-Kinder verabschieden sich Die ganze Freizeit auf Film gebannt

Während drinnen die letzten Vorbereitungen liefen, warteten vor dem Eingang zum Kirchenzentrum Luhden schon die ersten Gäste. Irgendwie war bei den Swonez-Kindern die Aufregung zu spüren.

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Yana Surak.

Quelle: sig

Luden. Kein Wunder – schließlich gestalteten sie selbst den Auftakt ihrer Abschiedsfeier. Ihre Ferienzeit geht zu Ende. In diese traurige Erkenntnis mischte sich die Vorfreude aufs Wiedersehen mit der eigenen Familie.

Den Auftakt bildete eine von Musik begleitete originelle Lichtershow im abgedunkelten Raum. Mit flotten Tänzen zu heißen Rhythmen und mit Liedern in der Muttersprache ging es weiter. Außer kräftigem Chorgesang waren auch mutige Solostimmen zu hören. Die junge Lehrerin Yana Surak hatte ihr Team intensiv auf diese Feier vorbereitet, und den Kindern machten ihre Auftritte offensichtlich viel Spaß. Kräftig und zugleich herzlich war das gemeinsame „Dankeschön!“ für alle Gastgeber und Betreuer.

Die Zuhörer bedankten sich mit anhaltendem Beifall für die Darbietungen. Immer wieder blitzte das Licht von Kameras und Handys auf. Zum Schluss folgte ein weiterer Höhepunkt. Surak dokumentierte die zurückliegenden Tage mit einem selbst hergestellten Film, der von passender Musik begleitet wurde. Diese Bilder dürften auch in Swonez viel Aufmerksamkeit finden, geben sie doch einen Eindruck dieser Ferientage.

Nachdem die Rollos wieder hochgezogen waren, stand zunächst die leibliche Stärkung an. Im Hof grillte Diakon Ingmar Everding, nach Kräften unterstützt vom Superintendenten Reiner Rinne. Im Foyer standen Salate, Weißbrot und Getränke bereit. Alles war bestens organisiert. Die Tschernobyl-Arbeitsgemeinschaft der Kirchengemeinde Bad Eilsen zeigte ein weiteres Mal, dass sie ein engagiertes karikatives Team ist. Auch die Verpflegung der Kinder hatte in den vergangenen Wochen reibungslos geklappt. Zu verdanken ist das Günther Bergmann, der für ein abwechslungsreiches Speisenangebot sorgte. „Kartoffeln und Fleisch waren immer besonders gefragt“, berichtete er.

Friedrich Winkelhake freute sich über den gelungenen Ablauf dieses Besuches. Es gab keine ernsten Krankheitsfälle. Die zahnärztliche Versorgung lief ebenfalls reibungslos. Ein Gastvater berichtete, dass den Kindern von einem Schuhhaus sehr großzügige Konditionen eingeräumt wurden; Lederschuhe sind in Belarus teuer.

Zum Ausklang der Abschiedsfeier hatte Everding für die Kinder eine Abendwanderung organisiert. Ziel war der Hexenteich bei den Luhdener Klippen. Dort erschienen drei Hexen. Die anderen Besucher der Abschiedsfeier nutzten diese Zeit zu einem Erfahrungsaustausch. Was dabei zu hören war, lässt den Schluss zu, dass es auch 2016 wieder eine solche Ferienmaßnahme geben wird. sig

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