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Dorfgemeinschaft legt’s drauf an

Pokalschießen Dorfgemeinschaft legt’s drauf an

Die Dorfgemeinschaft funktioniert in Luhden bestens. Allerdings geben sich auch die Vereine große Mühe, immer und überall präsent zu sein.

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Die Gewinner des Pokalschießens der örtlichen Vereine zusammen mit Bürgermeister Thomas Beckmann (Zweiter von rechts): Uwe Thies (bester Einzelschütze, von links), Stephanie Thies (beste Einzelschützin), Ellen Fischer (Schützenverein), Joel Thies (Freizeitfußballclub) und Karl Dreyer (Schweinekasse).

Quelle: möh

Luhden (möh). So freute sich denn nun Bürgermeister Thomas Beckmann, zum traditionellen Pokalschießen der örtlichen Vereine wirklich alle Organisationen und Verbände der Kommune begrüßen zu dürfen.

 Dieses Schießen gewann nach einem sehr spannenden Verlauf der Freizeitfußballclub mit stattlichen 559 Ringen. Der Schützenverein (534) als Titelverteidiger musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Auf den zweiten Rang kam die Schweinekasse mit 545 Ringen. Stolz nahm Joel Thies, Mannschaftsführer der Freizeitkicker, den Wanderpokal, der von Altbürgermeister Peter Zabold bereits vor Jahren gestiftet worden war, aus den Händen Beckmanns entgegen.

 Insgesamt wurden beim Pokalschießen der örtlichen Vereine, an dem außer den drei Platzierten noch der Gemeinderat, der Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr und der HSV-Fanclub teilnahmen, sehr gute Ergebnisse geschossen. Und das, obwohl, so die Experten, die meisten Männer und Frauen, die nicht dem Schützenverein angehören, in der Regel nur einmal im Jahr ein Luftgewehr in den Händen halten. Geschossen (15 Schüsse pro Teilnehmer) wurde auf eine Distanz von zehn Metern. Eine Mannschaft besteht bei diesem traditionellen Wettbewerb aus fünf Schützen. Allerdings wird das Ergebnis des Schlechtesten gestrichen, sodass nur die vier besten in die Wertung kommen.

 Traditionell werden beim Pokalschießen der örtlichen Vereine auch die beste Einzelschützin und der beste Einzelschütze ermittelt. Bei den Frauen setzte sich jetzt Stephanie Thies, die auf immerhin 139 Ringe kam, durch. Bester Schütze wurde Uwe Thies, der eine Leistung von 142 Ringen verbuchte. Nur so zum Spaß ermittelt der Ausrichter auch in jedem Jahr die schlechteste Schützin und den schlechtesten Schützen. Es wurde aber darauf verzichtet, diese Namen öffentlich zu nennen.

 Während der Gemeinderat Ausrichter des Schießens ist, hatte die Leitung des Wettbewerbes, der übrigens im Saal der Gastwirtschaft Thies stattfand, der heimische Schützenverein übernommen. Die Oberaufsicht lag an diesem Tag in den bewährten Händen von Bernd Gliese, Hartmut Büscher und Detlef Thies.

 Das Schießen der örtlichen Vereine, veranstaltet vom Rat der Kommune, hat Tradition. Wann damit begonnen wurde, lässt sich heute nicht genau ermitteln. Vorsichtige Schätzungen sprechen von etwa 35 Jahren. Richtet die Gemeinde derzeit das Pokalschießen und das Boulen aus, waren es früher Pokalschießen und Kegeln.

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