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Einstimmig für mehr Sicherheit

Parkverbot vor "Ramba Zamba" Einstimmig für mehr Sicherheit

Der Rat der Gemeinde Luhden hat beschlossen, dass an der Straße Im Hainekamp - beim "Ramba Zamba" - ein generelles „Parkverbot“ ausgewiesen wird. Bislang gilt dort ein nur auf die Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr beschränktes „Absolutes Halteverbot“, von dem Autos befreit sind.

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Anstatt ihre Autos auf einem nur ein kleines Wegstück entfernten Parkplatz abzustellen, parken die Besucher des „Ramba Zamba“ ihre Fahrzeuge lieber an der Straße Im Hainekamp – also quasi vor dessen Tür.

Quelle: wk

LUHDEN. Auf die Tagesordnung gebracht worden war das Thema von der SPD-Ratsfraktion, deren Mitglieder in der dortigen Verkehrssituation eine große Gefährdung insbesondere für Kinder sehen, die das Indoor-Spielparadies „Ramba Zamba“ besuchen. Das erhöhte Unfallrisiko liegt nach Meinung der Sozialdemokraten darin, dass entlang der rege frequentierten Straße oftmals dicht an dicht Autos geparkt sind, wobei aus den Lücken zwischen den Fahrzeugen plötzlich auf die Straße laufende Kinder von vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern zu spät bemerkt werden könnten.

Uneingeschränktes „Parkverbot“ gefordert

„Wenn man sieht, wie die Eltern mit ihren Kindern da zwischen den Autos umherspringen, dann ist es notwendig, die Gefahr etwas zu entkräften“, formulierte es Bernd Gliese, der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion. Und wie es in diesem Bereich zugehe, wenn im „Ramba Zamba“ viel los sei, das wisse ja „eigentlich jeder“. Daher fordere die SPD ein an der Nord-Süd-Straße beginnendes und bis hinter die Einmündung der Straße Im Felde reichendes, uneingeschränktes „Parkverbot“, dessen Einhaltung kontrolliert werden müsse.

Parkverbotsschilder („Absolutes Halteverbot“) seien Im Hainekamp ja schon vorhanden, es müssten lediglich die jeweils daran angebrachten beiden Zusatzzeichen „20 bis 6 Uhr“ und „Pkw frei“ entfernt werden, betonte Ellen Fischer (SPD). Ergänzend merkte sie an, dass die Ausweisung eines generellen Parkverbots vor allem sonntags „eine echt gute Einnahmequelle“ wäre, vorausgesetzt eben, dass auch entsprechende behördliche Verkehrskontrollen erfolgen. „Sonst pellen die sich ein Ei drauf.“ Alternative Parkmöglichkeiten für Besucher des „Ramba Zamba“ sind laut Fischer in ausreichender Zahl in der Nähe vorhanden, diese müssten nur besser ausgeschildert werden.

Thomas Beckmann, Sprecher der Gruppe „CDU/Bündnis 90/Die Grünen“ im Gemeinderat, regte an, dass man wegen der derzeitigen Verkehrssituation auch mal mit dem Betreiber des „Ramba Zamba“ sprechen müsse.

Bei der Abstimmung über den von der SPD-Ratsfraktion eingebrachten Beschlussvorschlag votierte der Gemeinderat einstimmig für das „Parkverbot Im Hainekamp“. Die Gemeinde Luhden soll die Änderung beim Straßenverkehrsamt des Landkreises Schaumburg beantragen. wk

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Halteverbot am „Ramba Zamba“
Mindestens ein Teil des Gemeinderates sieht das Bowling-Center/Indoor-Spielparadies „Ramba Zamba“ in der Pflicht, mehr Parkplätze für Besucher zu schaffen. Foto: Archiv/wk

Um die Sicherheit der Besucher des Bowling-Centers und des Spielparadieses „Ramba Zamba“ zu verbessern, hat der Luhdener Gemeinderat im Frühjahr beschlossen, auf der nördlichen Seite der Straße Hainekamp ein „absolutes Halteverbot“ ausschildern zu lassen. Bislang ist daraus aber noch nichts geworden.

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