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Feuerwehr fordert: Fahrt langsam!

Jahresversammlung in Luhden Feuerwehr fordert: Fahrt langsam!

Die Freiwillige Ortsfeuerwehr Luhden als Stützpunktfeuerwehr ist mit der umfangreichen Ausrüstung, die ihr von der Samtgemeinde Eilsen zur Verfügung gestellt wird, sehr zufrieden. Dieses positive Fazit hat Gerätewart Matthias Bölsing jetzt während der Hauptversammlung gezogen. Ortsbrandmeister Thomas Hahne fügte hinzu: „Alles, was wir benötigen, bekommen wir dann auch – wenn es sich nicht gerade um goldene Löffel handelt.“

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 Matthias Bölsing (von links) und Jürgen Diekmann arbeiten seit 40 Jahren in der Wehr mit. Thorsten Lange (rechts) wird für 25 Jahre aktive Mitarbeit geehrt.

Quelle: möh

Luhden. In seinem Jahresbericht teilte der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Wolf das Szenario eines – erfundenen – Verkehrsunfalls mit Todesfolge in Bruchteile von Sekunden auf. Betroffen war „Friedrich“, der mit seinem Auto mit 90 Sachen fast ungebremst vor einen Baum raste. Wolf berichtete, wie der Kopf des Mannes auf das Armaturenbrett knallt. „Friedrich“ wird schwer verletzt, stirbt schließlich an der Unfallstelle. Wolfs Appell an die Anwesenden: „Fahrt einfach langsam.“

Aus dem Bericht des Gruppenführers Marcus Struckmeier ging hervor, dass die Wehr in 2014 insgesamt 49 Einsätze fahren musste. Im Jahr davor waren es noch sechs weniger gewesen. Die Anzahl der Fehlalarme habe sich (wahrscheinlich wegen einer besseren Technik der Brandmeldeanlagen vor allem in den vielen Seniorenheimen in Bad Eilsen) deutlich verringert. Positives in ihren Berichten vermeldeten auch Atemschutzgerätewart Daniel Bölsing und der Sicherheitsbeauftragte Achim Schlake.

Hahne nutzte die Gelegenheit, um für die Mitgliedschaft in der aktiven Wehr zu werben, auch wenn seine aktive Truppe noch nicht unter dem allgemeinen und teils drastischen Rückgang der Mitgliederzahlen anderer Wehren leidet. Der Ortsbrandmeister rief die Einwohner vorsorglich dazu auf, sich zu überlegen, aktiv in der Wehr mitzuarbeiten. Auf Plakaten warnen manche Wehren bereits vor dem Super-GAU mit dem Slogan „Stell dir vor, es brennt – und keiner löscht“.

Viele passive Mitglieder der Wehren waren jetzt zu ehren. So erhielt Willi Wolf für 60-jährige Treue die entsprechende Ehrennadel des Landes-Feuerwehr-Verbandes, die Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grothe persönlich überreichte. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Günther Schwarze, Karl-Heinz Engelhardt, Horst Hühne, Paul-Gerhard Lange, Uwe Meier, Karl-Heinz Nottmeyer, Hans Pfitzner, Fritz Schmidt, Friedrich Schwarze und Wilhelm Struckmeier geehrt. Auf 25-jährige passive Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr blicken Dirk Ahldag, Kai Habermann, Manfred Habermann, Anne Olms, Harald Pönitzsch und Peter Tofall zurück, der übrigens an diesem Abend ein 50-Liter-Fass Bier für die Kameraden spendierte.

Aus den Händen von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grothe erhielten Matthias Bölsing und Jürgen Diekmann Urkunden für 40-jährige Mitgliedschaft in der aktiven Wehr. Seit 25 Jahren arbeitet Thorsten Lange in der Ortsfeuerwehr mit.

Die Anzahl der Beförderungen hielt sich während der Generalversammlung in Grenzen. So wurde Thomas Hahne, da er mittlerweile die Funktion eines stellvertretenden Samtgemeindebrandmeisters bekleidet, zum Hauptbrandmeister ernannt. Außerdem wurde Jan-Niklas Witte in den Rang eines Feuerwehrmannes „gehoben“.

Ortsbrandmeister Hahne freute sich natürlich, viele Ehrengäste, unter ihnen (außer dem Kreisbrandmeister Grothe) Ehrenortsbrandmeister Heinrich Schwarze, Samtgemeindebrandmeister Hartmut Krause, Ordnungsamtsleiter Andreas Kunde sowie die beiden Bürgermeister Harald Bokeloh und Thomas Beckmann (sie erfreuten die Wehr mit einem rechteckigen Blumenstrauß), begrüßen zu dürfen.

möh

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