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Gute Gründe für drei schwarze Kreuze

Luhden / CDU Gute Gründe für drei schwarze Kreuze

Geht es nach dem Willen der CDU Luhden, wird der Nachfolger von Bürgermeister Peter Zabold am 11. September erneut ein Christdemokrat sein: Thomas Beckmann, bisheriger Schlagmann im Boot der Schwarzen. Im Gespräch mit der Redaktion stellte der Mann, der auf dem Spitzenplatz der acht Köpfe umfassenden CDU-Liste kandidiert, zusammen mit Karl-Heinz Voigt (Listenplatz zwei) jetzt vor, wofür die Christdemokraten im Dorfe stehen; Voigt ist ein alter Fahrensmann der Fraktion, saß bis vor zehn Jahren bereits als ihr Chef im Rat.

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Wollen Politik für Luhden machen: die CDU-Kandidaten (von links nach rechts) Karl-Heinz Voigt, Christoph Tecklenburg, Thomas Beckmann, Björn Metzner, Lars-Henning Schröder, Nils Steinmeier, Karl-Heinz Heise und Matthias Bölsing. © pr.

Luhden (tw). Ihr Programm, für das sie sich am 11. September von vielen Luhdenern drei Kreuze auf den Stimmzetteln erhoffen, umfasst sechs Punkte.
„Wir sind Ihre Partner, wenn es Ihnen wichtig ist:

• unser Dorf zu verschönern und die Wohnqualität zu verbessern

• das Zusammenleben von Jung und Alt sowie unsere Dorfgemeinschaft zu fördern

• unsere Straßen ruhiger und sicherer zu machen

• innovative, ökologische und zukunftsfähige Firmen im Gewerbegebiet anzusiedeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen und nachhaltig zu sichern

• unsere Vereine und örtlichen Gemeinschaften im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu fördern

• Natur und Umwelt vor schädlichen Eingriffen und Emissionen jeglicher Art für uns und nachfolgende Generationen zu schützen.“
Soweit das Programm.

Im Gespräch wird das Führungsduo konkreter: „Mehr Wohnqualität und sicherere Straßen – beides erreichen wir, wenn es uns gelingt, zwei Dinge durchzusetzen“, sagt Beckmann. „Zum einen die Reduzierung des Tempos auf der Dorfstraße auf 30, zum anderen die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf der B 83 im Bereich der Ortschaft von 100 auf 70.“ Wie berichtet, hatte der CDU-Fraktionschef Gemeindedirektor Andreas Kunde zu diesem Zweck eine an die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr adressierte Resolution übergeben. Jetzt sagt Beckmann: „Unser Anliegen wird von der Samtgemeinde unterstützt.“

Mehr Wohnqualität: „Dazu sollen auch Zugeständnisse beitragen, die wir Bauherren beim Gestalten von Häusern machen wollen“, sagt Voigt. In diesem Sinne will die CDU das Korsett von oft als einschneidend empfundenen Bestimmungen aufschnüren und in den Neubaugebieten mehr Freiheiten erlauben.

Mit diesen Maßnahmen wollen Beckmann und sein Fraktionschef in spe an die Erfolge der fünfjährigen „CDU-Regierung“ im Dorfe anknüpfen, deren Zahl Legion sei: eine Liste, die Beckmann der Redaktion übergeben hat, nennt nicht weniger als 37 Punkte. Nach den sechs gefragt, auf die die Christdemokraten besonders stolz sind, nennen Beckmann und Voigt unisono dieses:

• Seit über 20 Jahren gibt es erstmals wieder eine Aktion „Sauberes Luhden“ im zweijährigen Wechsel – „ein Kind von Peter Zabold“, wie Beckmann sagt.

• Eine Tonnagebeschränkung für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen auf der Dorfstraße

• Bau von außen zugänglichen WC-Anlagen an der Sporthalle und eines neuen WC im Gemeindehaus – laut Beckmann „gegen einige SPD-Stimmen“.

• Das Erstellen der Homepage www.luhden.de im Jahre 2007 und die Neugestaltung der Seite 2011

• Die Herausgabe der Luhden-Chronik nach zwei Jahren Forschungsarbeit – „ein Projekt, das für immer mit dem Namen Zabold verbunden bleiben wird; er hat sich immens in die Sache reingekniet“, unterstreicht Beckmann.

• Die Verhinderung eines Autohofes auf dem Gebiet von Heeßen, der die Wohnqualität in Luhden negativ beeinflusst hätte. Verhindert wurde aber auch, dass aus der Ladenzeile am Lindenbrink eine Spielhalle wurde.

Indes: Obwohl die CDU einige dieser Erfolge zu größeren Teilen eher für sich als für die SPD reklamiert, bleiben die Christdemokraten fair: „Mit Hartmut Büscher als Fraktionschef der Genossen haben wir in den zurückliegenden fünf Jahren konstruktiv und sehr harmonisch zusammengearbeitet“, sagt Bürgermeisterkandidat Beckmann. Und Voigt ergänzt: „Wir würden uns freuen, wenn sich das in der kommenden Wahlperiode fortsetzt.“ Büscher, nunmehr parteilos, tritt diesmal als Einzelbewerber an.

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