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In acht Wochen rücken die Bagger an

Luhden In acht Wochen rücken die Bagger an

Vor etwa zwei Jahren hat die Politik auf Anregung der Gemeindeverwaltung beschlossen, die drei damals für das Luhdener Gewerbegebiet geltenden Bebauungspläne in einem Gesamtplan „Gewerbepark“ zusammenzufassen.

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Gemeinderat Luhden verabschiedet ausgeglichenen Haushalt

Bau-Ingenieur Ralf Ottermann (r.) stellt dem Gemeinderat die Einzelheiten der Bauplanung vor.

Quelle: thm

Luhden. Das Planverfahren ist inzwischen abgeschlossen. Jetzt soll’s ans Bauen gehen. Ingenieur Ralf Ottermann vom Planungsbüro Kirchner (Stadthagen) hat die Einzelheiten am Dienstagabend im Gemeinderat vorgestellt.

 Das Gewerbegebiet wird über eine Hauptachse erschlossen. Diese führt von der K8 am Regenrückhaltebecken entlang über die Straße Knets Kamp im Bogen bis hin zum Hainekamp. Etwa auf halber Strecke gibt es einen Abzweig. Dieser führt zum Gelände der Nottmeyer-Hallen.

 Bei der Planung mussten die Bauingenieure einige Dinge berücksichtigen, die entlang der Trasse bereits vorhanden sind: das Schmutzwasserpumpwerk, das Regenrückhaltebecken, die das Gebiet querende Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern, die Anbindung an die Kreisstraße 8 und den von der Bundesstraße 83 nach Süden als Vorfluter führenden Graben.

 Letzterer wird verlegt. Künftig soll er zunächst parallel zur B83 in östlicher Richtung verlaufen, bis er das Nottmeyer-Grundstück erreicht. Dort biegt er nach Süden ab und mündet schließlich in den am Knets Kamp vorhandenen Graben. Das nicht mehr benötigte Grabenstück – es verläuft quer über das freie Feld – wird verfüllt.

 Die Fahrbahn der Erschließungsstraße wird in einer Breite von 6,50 Metern angelegt. Dieses Maß gewährleistet, dass sich auch zwei breite Lastkraftwagen störungsfrei begegnen können. Die gesamte Dicke der Fahrbahn – die nach modernem Standard in mehreren Schichten aufgebaut wird – soll nach erfolgtem Endausbau mindestens 65 Zentimeter betragen.

 Einen vielleicht nicht neuralgischen, aber für einige doch gewöhnungsbedürftigen Punkt stellt der Bereich an den Tennisplätzen dar. Der dort bislang vorhandene Wall liegt mitten auf dem geplanten Trassenverlauf. Deshalb wird die heute bis zu 1,40 Meter hohe Aufschüttung abgetragen. Wie Ottermann erläuterte, bleibt knapp östlich der neuen Straße noch Platz, um aus dem abgetragenen Material einen „Ersatzwall“ aufzuschütten. Dieser wäre dann allerdings maximal einen Meter hoch.

 Die Kostenkalkulation umfasst die Positionen Grunderwerb, Straßenbau, Schmutzwasser (Hauptkanal und Hausanschlüsse), Regenwasserkanal (Hausanschlüsse) und Grabenverlegung einschließlich Unterhaltungsweg. Gerechnet wird mit Gesamtkosten in Höhe von 853000 Euro.

 Mit dem Beginn der Arbeiten ist ab Mitte Juni zu rechnen. Befahrbar sein wird die Erschließungsstraße im „Gewerbepark“ vermutlich ab Ende November. Allerdings handelt es sich dann noch nicht um den Endausbau: Die oberste Asphaltdeckschicht (vier Zentimeter) und die darunter liegende Asphaltbinderschicht (sechs Zentimeter) werden erst aufgebracht, wenn alle oder fast alle Gewerbeflächen bebaut sind.

thm

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