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Kastanienhof ist – erst mal – dicht

„Wohnzimmer der Gemeinde“ Kastanienhof ist – erst mal – dicht

Das Restaurant im Kastanienhof, besser bekannt unter dem Namen „Mira“, gehört der Vergangenheit an: Still und leise hat Inhaberin Mirjana Jelovac die Türen hinter sich geschlossen.

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Mirjana Jelovac muss aus gesundheitlichen Gründen den Kastanienhof verlassen.

Quelle: pr.

LUHDEN. Allerdings nutzte die Gemeinde Luhden die für sie doch „recht traurige Angelegenheit“, so der erste stellvertretende Bürgermeister Hartmut Büscher, der scheidenden Gastronomin, eine schriftliche Chronik inklusive DVD als Andenken an das Dorf und einen Blumenstrauß zu überreichen. Jelovac hatte ihr Restaurant am Lindenbrink immerhin 99 Monate erfolgreich betrieben.

„Diese mehr als acht Jahre, die ich hier verbracht habe, waren eine wundervolle Zeit“, betonte Jelovac. Eine Nachfolgerin steht bereits in den Startlöchern. Ramona Zeisig, die derzeit das Café „Symphonie“ am Lindenbrink betreibt, wird nun auch das Restaurant übernehmen, das so schnell wie möglich wieder eröffnet werden soll.

Jelovac hat ihr Restaurant aus gesundheitlichen Gründen geschlossen. Bis zum letzten Moment hat sie erfolglos versucht, eine Möglichkeit zu finden, die Verantwortung des „Kastanienhofes“ zunächst auf andere Schultern zu verlagern, um nach einer notwendigen Operation, der dann anstehenden Rehabilitation und vollständiger Gesundung wieder als Chefin das „Ruder“ zu übernehmen. Zudem sieht ihr Sohn seine Zukunft nicht in der Gastronomie.

„Wohnzimmer der Gemeinde“

In den über acht Jahren, lobte Büscher, sei das Restaurant „Mira“ nicht nur zum „Wohnzimmer der Gemeinde“ geworden, sondern habe Luhden dank seines guten Rufes bei vielen auswärtigen Gästen weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Nicht nur den Ratsherren hätten die angebotenen Gerichte bestens geschmeckt. Für Luhden sei es daher bedauerlich, dass dieses gut laufende Restaurant seine Pforten schließe. Er bot der scheidenden Gastronomin an, wenn sie irgendein Problem habe, dürfe sie sich immer an die Gemeinde wenden. Auch Gemeindedirektor Andreas Kunde und der zweite stellvertretende Bürgermeister, Bernd Gliese, wünschten Jelovac für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Die Inhaberin des Restaurants erklärte, sie habe sich in all der Zeit am Lindenbrink bestens aufgehoben gefühlt.

Als Immobilienbesitzer Günter Korte anfragte, ob Zeisig außer dem Café „Symphonie“ nicht auch das Restaurant im Kastanienhof übernehmen wolle, sagte diese zu, ohne zu zögern. Sie wisse, dass ihre Familie hinter ihr stehe und dort mit anfasse, wo es nötig scheine. Zeisig möchte den Kastanienhof zügig neu eröffnen. Das Restaurant, in dem internationale Küche angeboten werden soll, wird den Namen „Kastanienhof seit 1988“ tragen. In diesem Jahr wurde der Kastanienhof zum Restaurant umgebaut. Zeisig ist erst die dritte Pächterin, so Korte. Der erste Besitzer führte das Restaurant 17 Jahre, Jelovac hielt es über acht Jahre im Kastanienhof. möh

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