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Lücke soll geschlossen werden

Luhden Lücke soll geschlossen werden

Gute Nachricht für I.G.E.L., der Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen: Im Oktober des nächsten Jahres sollen die Gemeinde Luhden und die Stadt Bückeburg mit einem Radweg entlang der Bundesstraße 83 lückenlos verbunden sein.

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Quelle: SN

Luhden. Dieses hat Markus Brockmann von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Leiter Geschäftsbereich Hameln, auf einer Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft im Saal des Heeßer Kruges mitgeteilt. Der Radweg soll nördlich der B83 verlaufen und dann die Selliendorfer Straße mit der Kreisstraße 8 im Gewerbegebiet Luhden verbinden. Der neue Radweg soll eine Breite von drei Metern erhalten, damit er auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden kann. Er wird etwa 800 Meter lang werden und kostet nach den derzeitigen Planungen etwa 350000 Euro. I.G.E.L. hat sich, wie Vorsitzender Herbert Hagen betonte, seit Jahren für eine Radwegeverbindung zwischen Bückeburg und Luhden eingesetzt und ist natürlich erfreut, dass der Weg jetzt realisiert werden soll.

 Das Planfeststellungsverfahren für den Weg ist abgeschlossen. Die Grundstücksverhandlungen, so Brockmann, seien ebenfalls so gut wie beendet, denn es müsse nur noch ein Kaufvertrag unterschrieben werden. Problem sei in diesen Fällen, dass die Eigentümer andere Preisvorstellungen hätten als die Behörde, die rein nur nach gutachterlich ermittelten Kosten zahlen könne und dürfe. Der kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg ermögliche auch den Landwirten, ihre dortigen Äcker zu erreichen. Zufahrten, die derzeit direkt von der B83 auf die Felder führten, würden in Zukunft natürlich geschlossen, betonte der Behördenleiter.

 Nördlich des neuen Weges werde zudem ein Graben angelegt, damit die neue Verbindung bei Starkregen nicht von Erde überschwemmt werde. Auch Ausgleichsflächen für die Versiegelung der Landschaft beim Radwegebau seien bereits vorhanden, sagte Brockmann.

 Derzeit werden die Pläne für den neuen Radweg noch einmal bis ins kleinste Detail überarbeitet, um dann die Arbeiten ausschreiben zu können. Markus Brockmann: „Wir sind auf einem guten Weg, um im Frühjahr 2015 mit dem Bau zu beginnen, sodass im Oktober Landwirte und Radfahrer den neuen Weg befahren können.“

 Auf Nachfrage aus der Versammlung erklärte Brockmann, dass Wirtschaftswege grundsätzlich nicht mit Straßenlampen ausgerüstet werden. Wenn gewollt, müsste die Gemeinde Planung, Ausführung und auch Kosten dafür übernehmen. möh

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