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Lücke wird geschlossen

Luhden/Bückeburg Lücke wird geschlossen

Die Bundesstraße 83 zwischen Luhden und Selliendorf bleibt länger Baustelle, als noch vor einer Woche gedacht. Der Grund: Der nördlich der B83 verlaufende Wirtschaftsweg wird durchgehend zum Radweg ausgebaut.

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Auf diesem Wirtschaftsweg wird die zwischen Luhden und Selliendorf noch klaffende Lücke im Radwegenetz jetzt geschlossen.

Quelle: thm

Luhden/Bückeburg. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln gestern mitgeteilt hat, sollen diese Arbeiten am Montag, 9. November, beginnen und etwa zwei Monate andauern.

Baustelle ist der fragliche Bereich der Bundesstraße bereits seit Beginn dieser Woche, weil die vierspurige Fahrbahn dringend saniert werden muss. Die Arbeiten kommen gut voran: Am gestrigen Donnerstag waren die beiden südlichen Fahrstreifen bereits abgefräst und fürs Asphaltieren vorbereitet. Sollte das milde Herbstwetter weiter anhalten, so sieht es im Augenblick ganz danach aus, als könnte der Abschluss der Sanierung fristgerecht bis etwa zum 20. November erfolgen.

Am Montag, 9. November, beginnt auf dem nördlich parallel zur Bundesstraße verlaufenden Wirtschaftsweg zwischen Luhden (Kreisstraße 8, Am Bruch) und Selliendorf (Kreisstraße 7, Harrler Trift) dessen Umbau zu einem durchgängigen Rad- und Wirtschaftsweg. Knapp westlich des Golfplatzes klaffte in der Wegeverbindung bislang eine Lücke. Um diese schließen zu können, musste das Straßenbauamt mithilfe eines 2012 eingeleiteten Planfeststellungsverfahrens die Verfügungsgewalt über einige Grundstücksteile erlangen.

Während der Bauarbeiten ist im Bereich der beiden Ampelkreuzungen in Selliendorf und in Luhden mit Verkehrsbehinderungen und kurzen Wartezeiten zu rechnen, weil besagter Wirtschaftsweg dort an die Bundesstraße 83 angebunden werden muss. Dazu soll eine Fahrspur in Fahrtrichtung Bückeburg zeitweilig gesperrt werden. Der genaue Zeitraum dieser Sperrung soll noch bekannt gegeben werden. Außerdem ist in Höhe der Luhdener Ampelkreuzung mit Fahrbahneinengungen und ein- und ausfahrendem Baustellenverkehr zu rechnen. Die Niedersächsische Landesbehörde rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwei Monaten.

In den vergangenen Jahren hatte sich auch die „Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen“ (kurz: I.G.E.L.) wiederholt für eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen der Samtgemeinde Eilsen und der Stadt Bückeburg eingesetzt. Allein, der Vereinigung waren die Hände gebunden: Die Juckepunkte bei der denkbaren Lösung (nördlich oder südlich der B83) lagen nicht auf Eilser „Hoheitsgebiet“, sondern im Zuständigkeitsbereich der Stadt Bückeburg. thm

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