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Mehr Flexibilität, bessere Marktchancen

Gemeinderat beschließt Bebauungsplan Mehr Flexibilität, bessere Marktchancen

Den Bebauungsplan Nr. 24 „Gewerbepark“ hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag bei einer Enthaltung als Satzung beschlossen.

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Gemeindedirektor Andreas Kunde vor dem Entwurf.

Quelle: Archiv

Luhden. Die Planung hatte im März 2013 begonnen. Grundlage waren die Bebauungspläne Nr. 20 „Unter Knets Kamp“, Nr. 21 „Schermbecker Trift“ und Nr. 22 „Im Bolfeld“, welche im Wesentlichen das Gebiet des neuen Bebauungsplanes Nr. 24 abgedecken. Früher hatte man kleinteiliger gedacht, als das heute der Fall ist – jedenfalls in der Bauleitplanung. Als Krux in den drei bisherigen Bebauungsplänen hatten sich immer mehr die darin verbindlich festgelegten Planstraßen erwiesen. Diese jedoch stehen nach Auffassung der Verantwortlichen den „heutigen Standortanforderungen zukünftiger Gewerbegebiete“ entgegen. Die Folge: Aufgrund der räumlichen Einschränkungen, wie sie verbindliche Planstraßen nun einmal mit sich bringen, erwies es sich mit der Zeit als zunehmend schwer, Investoren für die zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen zu finden. Da lag es nahe, nach Möglichkeiten zu suchen, die potenziellen Interessenten zumindest räumlich die gewünschte Flexibilität bieten. Die dem veränderten Zeitgeist angepasste Lösung sieht so aus: Aus drei Bebauungsplänen wird ein großer neuer gemacht.

 Diese Lösung bietet Interessenten mehrere Vorteile. Sie müssen sich künftig nicht mehr in drei Pläne einlesen. Falls gewünscht, können nun auch ausreichend große Gewerbeflächen angeboten werden, auch zusammenhängende. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten trägt dies auch zu einer günstigeren Erschließung bei. Auf beides gründen die Verantwortlichen in der Gemeinde Luhden die Hoffnung, die zur Verfügung stehen Grundstücke künftig besser vermarkten zu können.

 Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit hatte es Fragen zum Lärmschutz und zu einer möglicherweise ansteigenden Verkehrsbelastung gegeben. Planer Matthias Reinold aus Rinteln wies darauf hin, dass die Art der baulichen Nutzung nicht verändert werde und Lärmschutzaspekte bereits bei der Aufstellung der jeweiligen rechtsverbindlichen Altpläne geprüft worden seien. Andere Fragen zielten auf die ausreichende Dimensionierung der Ausgleichsflächen. Die in den alten B-Plänen vorgesehenen Ausgleichsflächen seien ausreichend dimensioniert, hieß es. Die Versiegelung werde durch die Herausnahme von Verkehrsflächen sogar verringert.

 Hinweise aus der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sollen im Rahmen der konkreten Vorhaben- und Erschließungsplanung berücksichtigt werden. Während der öffentlichen Auslegung habe es keine weiteren Einwände gegeben, so Reinold. thm

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