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Optimale Lage

Vermarktung des Gewerbeparks Optimale Lage

 „Willkommen im Club innovativer Unternehmen“ wirbt die Gemeinde Luhden auf ihrer Internetseite. Von einer „besonders attraktiven Lage für zukünftige Unternehmensansiedlungen“ spricht die Volksbank in Schaumburg in ihrem Exposé. Außerdem signalisiert neuerdings eine große Werbetafel direkt an der B 83: Dort tut sich was, die Vermarktung des Gewerbeparks nimmt Fahrt auf.

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Bebauungsplan Gewerbepark: Die grauen Flächen sind baurechtlich für die Gewerbeansiedlung freigegeben. 

Quelle: Gemeinde

LUHDEN. Wie berichtet hatte der Gemeinderat Luhden 2015 drei Bebauungspläne zu einem Plan mit der Nummer 24 „Gewerbepark“ zusammengefasst. So sollten weitere Flächen einbezogen und die Abwicklung erleichtert werden. Es folgten Erschließungsmaßnahmen wie die Anlage der Zuwegung Knets Kamp und die Verlegung von Leitungen.

Nach Angaben der Gemeinde stehen im Gewerbepark noch ungefähr 13 Hektar Flächen für ansiedlungswillige Firmen zur sofortigen Übernahme zu Verfügung. Insgesamt umfasst das Gebiet 22 Hektar, diverse Firmen haben sich bereits angesiedelt.

Um die Vermarktung kümmern sich Gemeinde und Samtgemeinde auf der einen Seite. Sie bieten Grundstücke im südlichen Teil an, die im Besitz der Gemeinde Luhden, des Landkreises und einiger Privateigentümer sind. Allerdings gibt auch auch noch einige „Private“, die ihr Land dort (zunächst) noch weiter landwirtschaftlich nutzen und daher nicht verkaufen wollen.

Eine "exzellente Lage"

Der nördliche Teil des Gewerbeparks direkt an der B83, insgesamt 6,9 Hektar, wird hingegen vom Immobilienbüro der Volksbank in Schaumburg mit dem Grundstückseigentümer vermarktet. Dieser hatte die Flächen von der Gemeinde Luhden erworben. Volksbank-Vorstand Joachim Schorling streicht im Gespräch mit dieser Zeitung die „exzellente Lage“ des Gewerbeparks heraus. Die direkte Anbindung an die Bundesstraße 83 und die Nähe zur Autobahnauffahrt Bad Eilsen seien ein großer Standortvorteil. Die Grundstückgrößen richteten sich nach den Bedürfnissen der Firmen und könnten nach Maß zugeschnitten werden. Ab 35 Euro pro Quadratmeter müssen diese dort investieren. Nach Schorlings Ansicht ein konkurrenzfähiger Preis für Flächen in derart guter Lage. Die Vermarktungsstrategie sei „auf Langfristigkeit angelegt“. Es gebe schon Kontakte zu ersten Interessenten. Das Immobilienteam der Volksbank wird in den nächsten Wochen aktiv für den Gewerbepark werben und gezielt Kontakt zu potenziellen Kunden aufnehmen. Das Exposé liegt bereits fertig gedruckt vor.

Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann und Gemeindedirektor Andreas Kunde nennen einen weiteren Standortvorteil für Firmen. Mit einem Hebesatz von 330 v.H. (von Hundert) sei die Gewerbesteuer in Luhden im Schaumburger Vergleich günstig. Schönemann und Kunde setzen auf einen Mix kleinerer Handwerksbetriebe und mittelständischer Unternehmen. Inzwischen hätten sich mit einem Fliesenleger, einem Rohr- und Kanalreiniger und dem Dienstleistungsunternehmen DHL Firmen unterschiedlicher Branchen angesiedelt. Ein Gas-, Wasser- und Sanitärbetrieb errichte in den nächsten Wochen seine Halle, auch eine Softwarefirma habe Interesse an einem Grundstück.

Zusammenarbeit wird groß geschrieben

Sowohl Volksbank als auch Gemeinde heben hervor, dass sie bei der Vermarktung ihrer Bereiche eng zusammenarbeiteten. Volksbank-Vorstand Schorling: „Es gibt keine Konkurrenzsituation, wir arbeiten nicht gegeneinander.“ Einig ist man sich auch, dass die Flächen direkt an der Bundesstraße Signalwirkung haben könnten: Werde dort erst mal gebaut, könne das auch weitere Interessenten auf andere Bereiche des Gewerbeparks aufmerksam machen.

Die Gemeinde wird derweil die Infrastruktur weiter verbessern. Ende Juni beginnt der Endausbau der Straße Hainekamp. Diese wird in Teilbereichen auch verbreitert. Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Örtliche Umleitungen, über die rechtzeitig informiert wird, werden eingerichtet. kk

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