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Planschbecken stets dicht gelagert

Bunter Nachmittag Planschbecken stets dicht gelagert

„Weißt du noch, als 1986 sogar 500 Teilnehmer aus der gesamten Republik am Volkslauf und Wandertag ‚Rund um die Lange Wand“‘ teilgenommen haben?“, „War das nicht schön, als in Luhden noch Fußball gespielt wurde?“, „In welchem Jahr kam die Würstchenbude zu uns?“ und „Wann brannte die Vereinshütte komplett ab?“ Diese Fragen und auch viele weitere Anekdoten aus den vergangenen Jahren haben bei Gesprächen während des Bunten Nachmittages, der in und an der Sporthalle veranstaltet wurde, immer wieder im Mittelpunkt gestanden.

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Einige Spiele erfordern eine gewisse Geschicklichkeit.

Quelle: möh

Luhden. Immerhin feierte der Luhdener SV sein 50-jähriges Bestehen, und aus dieser Zeit gibt es viel zu erzählen.

 Wer erinnert sich zum Beispiel noch daran, dass einmal ein Box-Olympiasieger, und zwar Dieter Kottysch, einen Trainerposten beim LSV bekleidete? Kottysch hatte die Goldmedaille 1972 in München gewonnen und war dann nach Obernkirchen gezogen, um bei Heye die Leitung des Betriebssports zu übernehmen. Drei Jahre lang machte er dann auch die Luhdener Sportler „fit wie die Turnschuhe“, wie sich Zeitzeugen erinnern.

 Die Verantwortlichen des LSV hatten zudem ein üppiges Programm auf die Beine gestellt, um beste Unterhaltung für Groß und Klein zu garantieren. Besonderen Applaus verdiente sich die Tanzsparte, die von Annika Kubera geleitet wird. Gleich nach dem Gottesdienst mit Diakon Ingmar Everding gaben die Mädchen und Jungen in der Sporthalle Kostproben ihres Könnens. Aufgeteilt waren die Darbietungen in die Altersgruppen drei bis fünf, sechs bis neun und zehn bis zwölf Jahre. Auch die vier- bis 14-jährigen Trachtentänzerinnen und -tänzer der Dorfjugend Heeßen wussten zu gefallen.

 Da auch die Open-Air-Veranstaltung des LSV unter der Hitze zu leiden hatte, waren die Wasserspiele und das Schwimmbecken bei den Kindern sehr gefragt. Wer einmal einen Platz in einem der Planschbecken ergattert hatte, ließ sich kaum davon überzeugen, ihn zu verlassen. Auf Erwachsene, Kinder und Jugendliche warteten zudem Geschicklichkeitsspiele und ein Torwandschießen. Wer mochte, durfte sich mit einem Mountainbike auf dem Fahrradparcours beweisen. Für Spannung sorgte die Schatzsuche im Sandkasten.

 Für die Mädchen war wiederum die Schminkstation ein Muss. Als Renner des Nachmittages erwiesen sich außerdem die Glitzertattoos, die auf Arme und Beine gezaubert wurden. Die obligatorische Hüpfburg komplettierte das Angebot.

 Nach dem offiziellen Festprogramm des LSV blieb noch ausreichend Gelegenheit zum Klönen, sodass noch viele „Weißt du noch?“-Fragen geklärt werden konnten. Ach ja: Die Würstchenbude kam 1978 und die Vereinshüte brannte 1993 ab.

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